
Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Warum Sie sich schon im Studium absichern sollten
Der frühe Abschluss sichert Ihnen günstige Beiträge und optimalen Schutz für Ihre berufliche Zukunft

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05.01.2026
Allgemein, BU
Was Sie über die Berufsunfähigkeitsversicherung als Student wissen müssen
Als Student denken Sie vermutlich noch nicht an eine mögliche Berufsunfähigkeit. Dabei zeigen aktuelle Zahlen eine andere Realität: Über 35 % aller Berufsunfähigkeitsfälle entstehen durch psychische Erkrankungen, und gerade Studierende sind davon besonders betroffen. Die gesetzliche Absicherung greift bei Studenten praktisch nicht, da Sie die erforderlichen Vorversicherungszeiten noch nicht erfüllen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese gefährliche Lücke bereits ab etwa 25 € monatlich.
In diesem Beitrag erfahren Sie, warum der Abschluss während des Studiums besonders vorteilhaft ist und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Keine gesetzliche Absicherung für Studenten: Die Erwerbsminderungsrente greift erst nach 5 Jahren Versicherungszeit und 3 Jahren Pflichtbeiträgen, was Studenten selten erfüllen.
Psychische Erkrankungen als Hauptrisiko: 35,75 % aller BU-Fälle entstehen durch psychische Erkrankungen, bei unter 40-Jährigen sogar 39,73 %.
Günstige Einstiegsbeiträge ab 25 € monatlich: Je jünger und gesünder Sie beim Abschluss sind, desto niedriger bleiben Ihre Beiträge dauerhaft.
Empfohlene Absicherungshöhe 1.500-2.000 €: Diese Summe sichert Ihren Lebensunterhalt und kann später ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden.
Wichtige Vertragsklauseln beachten: Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantien und Leistungsdynamik sind essentiell für guten Schutz.
Professionelle Beratung nutzen: Die individuellen Unterschiede bei Tarifen und Bedingungen machen eine Expertenberatung unverzichtbar.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten genau?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten zahlt Ihnen eine monatliche Rente, wenn Sie aufgrund von Krankheit oder Unfall Ihr Studium nicht mehr fortführen können. Anders als bei Berufstätigen versichern Sie dabei nicht die Ausübung eines konkreten Berufs, sondern Ihre Fähigkeit zu studieren.
Die Definition ist präzise: Sie gelten als berufsunfähig, wenn Sie voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 % außerstande sind, Ihr Hochschulstudium fortzuführen. Bei einem Vollzeitstudium bedeutet das: Können Sie weniger als 20 Stunden pro Woche studieren, haben Sie Anspruch auf die vereinbarte Rente.
Die besondere Situation von Studenten
Im Gegensatz zu Berufstätigen haben Sie als Student keinen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Die Deutsche Rentenversicherung fordert mindestens fünf Jahre Versicherungszeit und drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung. Diese Voraussetzungen erfüllen Sie als Student in der Regel nicht.
Auch andere Unterstützungen greifen nur begrenzt: BAföG wird zwar weitergezahlt, aber nur maximal sechs Monate bei Krankheit. Als Minijobber oder Werkstudent haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Müssen Sie Ihr Studium komplett abbrechen, entfallen auch diese Zahlungen vollständig.
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung füllt diese Lücke. Sie zahlt unabhängig von anderen Leistungen die vereinbarte monatliche Rente und sichert damit Ihren Lebensunterhalt.
Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie als Student wirklich?
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit lässt sich eindeutig mit Ja beantworten. Die Zahlen sprechen für sich: Nach aktuellen Analysen werden 35,75 % aller Berufsunfähigkeitsfälle durch psychische Erkrankungen verursacht. Bei den unter 40-Jährigen liegt dieser Anteil sogar bei 39,73 % (Quellen: www.versicherungsbote.de, www.nuernberger.de).
Besonders alarmierend für Studenten: Laut BARMER Arztreport wurde bei 17 % der versicherten Studierenden mindestens eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Der Anteil der wegen depressiver Symptome behandelten Studenten stieg zwischen 2004 und 2016 um 43 % (Quelle: de.statista.com).
Der finanzielle Vorteil des frühen Abschlusses
Je früher Sie abschließen, desto günstiger bleiben Ihre Beiträge dauerhaft. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht dies: Eine 21-jährige Medizinstudentin zahlt für 1.000 € BU-Rente monatlich 47,54 €. Eine 26-jährige Kommilitonin zahlt bereits 49,55 € für dieselbe Leistung. Über eine Laufzeit von 41 Jahren summiert sich dieser kleine Unterschied auf fast 1.000 €.
Noch wichtiger als die Kostenersparnis: Sie frieren Ihren Gesundheitszustand ein. Alle später auftretenden Erkrankungen beeinflussen weder Ihren Versicherungsschutz noch Ihre Prämie. Ein Kreuzbandriss nach Vertragsabschluss? Kein Problem. Eine diagnostizierte Depression im Masterstudium? Ihr Schutz bleibt bestehen.
Die Gesamtkosten überraschen
Viele Studenten denken, ein späterer Abschluss spare Geld durch die kürzere Laufzeit. Die Realität sieht anders aus: Ein 20-jähriger Bürokaufmann zahlt bis 65 Jahre insgesamt 15.606 €. Ein 30-Jähriger zahlt für dieselbe Leistung 15.603 €. Die Gesamtkosten sind praktisch identisch, aber der 20-Jährige hatte 10 Jahre zusätzlichen Schutz.
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Wie hoch sollte Ihre Berufsunfähigkeitsrente als Student sein?
Die Bestimmung der richtigen Rentenhöhe stellt viele Studenten vor Herausforderungen. Finanzexperten empfehlen einhellig eine Anfangsrente zwischen 1.500 € und 2.000 € monatlich (Quelle: www.finanztip.de). Diese Summe sichert Ihren Lebensunterhalt im Ernstfall ab und bietet eine solide Basis für spätere Erhöhungen.
Maximale Absicherungsgrenzen der Versicherer
Die meisten großen Versicherer erlauben Studenten eine Absicherung bis 2.000 € monatlich. Dazu gehören:
Allianz, Alte Leipziger, Baloise
Bayerische, Hannoversche, HDI
LV 1871, Signal Iduna, Stuttgarter
Swiss Life, Volkswohl Bund
Einige Anbieter setzen niedrigere Grenzen: Die WGV begrenzt auf 1.000 €, Universa und Württembergische auf 1.500 €.
Wichtig zu wissen: Die Maximalhöhe gilt für alle Ihre BU-Verträge zusammen. Haben Sie bereits 1.000 € bei einem Versicherer abgeschlossen, können Sie bei einem zweiten maximal weitere 1.000 € versichern.
Nachversicherungsgarantien für die Zukunft
Die niedrigere Anfangsrente als Student ist kein Problem, wenn Ihr Vertrag gute Nachversicherungsgarantien enthält. Diese ermöglichen Erhöhungen ohne erneute Gesundheitsprüfung bei wichtigen Lebensereignissen:
Berufseintritt nach dem Studium
Heirat oder Geburt eines Kindes
Gehaltserhöhungen
Immobilienerwerb
Die Allianz ermöglicht beispielsweise eine Verdopplung der Rente bei Berufseintritt plus weitere Erhöhungen um bis zu 1.500 € in 500er-Schritten. Die Gothaer erlaubt sogar eine Verdopplung auf bis zu 3.000 € monatlich.
Wann ist der beste Zeitpunkt im Studium für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Antwort der Experten ist eindeutig: So früh wie möglich, idealerweise zu Studienbeginn. Jedes Jahr Aufschub bedeutet dauerhaft höhere Beiträge für die gesamte Vertragslaufzeit.
Der medizinische Aspekt ist entscheidend
Mit jedem Semester steigt das Risiko gesundheitlicher Probleme. Ein konkretes Beispiel: Ein 29-jähriger Student erleidet beim Sport einen Kreuzbandriss. Ein BU-Abschluss danach ist nur noch mit Ausschluss des linken Kniegelenks möglich. Das bedeutet: Wird er wegen Knieproblemen berufsunfähig, erhält er keine Leistung.
Besonders kritisch sind psychische Vorerkrankungen. Waren Sie bereits in psychotherapeutischer Behandlung, wird der Abschluss schwierig bis unmöglich. Die Versicherer lehnen häufig ab oder verlangen hohe Risikozuschläge.
Vor dem Berufseinstieg absichern
Planen Sie nach dem Studium einen risikoreicheren Beruf? Dann ist der Abschluss während des Studiums besonders wichtig. Als Student zahlen Sie den günstigen Studententarif. Nach Berufseintritt als beispielsweise Physiotherapeut oder Krankenpfleger steigen die Beiträge deutlich.
Ein Physiotherapeut zahlt als 20-jähriger Student 54,10 € monatlich. Schließt er erst mit 30 als Berufstätiger ab, zahlt er 66,33 €. Das sind über 20 % mehr für identische Leistungen.
Welche Leistungen und Klauseln sind für Studenten besonders wichtig?
Die Qualität Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt entscheidend von den vereinbarten Klauseln ab. Der günstigste Tarif nutzt nichts, wenn im Ernstfall nicht gezahlt wird.
Verzicht auf abstrakte Verweisung
Diese Klausel ist fundamental wichtig. Bei einer abstrakten Verweisung kann der Versicherer argumentieren, Sie könnten theoretisch einen anderen Beruf ausüben. Ein Medizinstudent mit Augenleiden könnte theoretisch in der Verwaltung arbeiten: keine BU-Rente trotz Unfähigkeit zum Medizinstudium.
Gute Tarife verzichten komplett auf die abstrakte Verweisung. Sie erhalten Ihre Rente, wenn Sie Ihr Studium nicht fortführen können, unabhängig von theoretischen Alternativen.
Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung
Diese Garantie ermöglicht Ihnen, die BU-Rente bei wichtigen Ereignissen zu erhöhen, ohne dass Ihr Gesundheitszustand neu geprüft wird. Besonders wichtig: Der neue Beruf nach dem Studium wird nicht neu bewertet.
Achten Sie auf folgende Auslöser für die Nachversicherung:
Abschluss des Studiums
Erster Job nach dem Studium
Gehaltssteigerungen
Familienereignisse
Leistungsdynamik als Inflationsschutz
Die Leistungsdynamik erhöht Ihre BU-Rente im Leistungsfall jährlich um 2-3 %. Ohne diese Klausel verliert Ihre Rente durch Inflation massiv an Kaufkraft. Ein Beispiel: 2.500 € Rente haben nach 20 Jahren nur noch eine Kaufkraft von etwa 1.500 €.
Eine 3-prozentige Leistungsdynamik kostet nur etwa 8 % mehr Beitrag, sichert aber Ihre Kaufkraft über Jahrzehnte.
Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel)
Die AU-Klausel zahlt bereits bei sechsmonatiger durchgehender Krankschreibung, ohne dass eine dauerhafte 50-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegen muss. Gerade bei vorübergehenden Erkrankungen oder nach Operationen greift diese Klausel schneller als die reguläre BU-Definition.
Die maximale Bezugsdauer liegt meist zwischen 18 und 36 Monaten über die gesamte Vertragslaufzeit. Danach bleibt der reguläre BU-Schutz bestehen.
Beitragsdynamik und Beitragsfreistellung
Die Beitragsdynamik erhöht Ihre Versicherungssumme und den Beitrag jährlich um etwa 5 %. Sie können jederzeit widersprechen, behalten aber die Option für spätere Erhöhungen ohne Gesundheitsprüfung.
Bei finanziellen Engpässen bieten gute Tarife Beitragsstundungen bis 24 Monate bei vollem Versicherungsschutz. Die Beitragsfreistellung wandelt den Vertrag in eine reduzierte beitragsfreie Versicherung um: nur im Notfall nutzen.
Wie finden Sie die passende Berufsunfähigkeitsversicherung als Student?
Die Auswahl der richtigen BU-Versicherung erfordert mehr als einen schnellen Online-Vergleich. Die individuellen Unterschiede bei Gesundheitszustand, Studienfach und persönlichen Zielen machen eine professionelle Beratung unverzichtbar.
Die Bedeutung der anonymen Risikovoranfrage
Bevor Sie einen Antrag stellen, sollte Ihr Berater eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern durchführen. Dabei wird Ihre Gesundheitssituation ohne Namensnennung geprüft. Sie erfahren vorab:
Welche Versicherer Sie zu welchen Konditionen annehmen
Ob Ausschlüsse oder Risikozuschläge drohen
Welche Unterlagen für eine optimale Einstufung nötig sind
Dies verhindert dokumentierte Ablehnungen, die spätere Anträge erschweren würden.
Vereinfachte Gesundheitsfragen für bestimmte Gruppen
Einige Versicherer bieten spezielle Aktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Die HDI hat beispielsweise Tarife für Medizinstudenten ab dem Physikum mit reduzierten Gesundheitsfragen. Auch für Berufseinsteiger und Azubis gibt es ähnliche Aktionen.
Solche Aktionen sind besonders wertvoll bei:
Leichten Vorerkrankungen
Allergien
Psychotherapeutischen Behandlungen in der Vergangenheit
Die Strategie der Aufteilung auf zwei Versicherer
Für ambitionierte Studenten mit hohen Einkommenserwartungen kann die Aufteilung auf zwei Versicherer sinnvoll sein. Sie schließen beispielsweise je 1.000 € bei zwei verschiedenen Anbietern ab. Später können Sie bei beiden nachversichern und erreichen so eine höhere Gesamtabsicherung als bei nur einem Versicherer möglich wäre.
Diese Strategie funktioniert besonders gut bei Versicherern mit Karrieregarantien, die das Doppelte der Nachversicherungsgrenze als automatische Erhöhung bieten.
Die Rolle einer professionellen Beratung
Die Komplexität der BU-Versicherung macht eine Expertenberatung fast unverzichtbar. Ein spezialisierter Berater:
Kennt die aktuellen Tarife und deren Besonderheiten
Führt anonyme Risikovoranfragen durch
Hilft bei der korrekten Beantwortung der Gesundheitsfragen
Optimiert Ihre Einstufung für günstigere Beiträge
Begleitet Sie im Leistungsfall
Besonders bei der Best-Select-Beratung haben Sie Zugriff auf über 250 geprüfte Tarife. Die Produkte durchlaufen eine doppelte Qualitätsprüfung: erst die Unternehmensanalyse zur finanziellen Stabilität, dann die Produktanalyse der Vertragsbedingungen.
Typische Fehler von Studenten bei der Berufsunfähigkeitsversicherung und wie Sie sie vermeiden
Die Erfahrung zeigt: Bestimmte Fehler wiederholen sich bei Studenten regelmäßig. Diese Fehler können im Ernstfall den kompletten Versicherungsschutz kosten.
Ungenaue Beantwortung der Gesundheitsfragen
Der folgenschwerste Fehler ist eine ungenaue oder unvollständige Gesundheitsangabe. Ein Beispiel: Sie geben „etwa -2 Dioptrien“ an, haben aber tatsächlich -9 Dioptrien. Ab ±8 Dioptrien lehnen viele Versicherer ab oder schließen Augenerkrankungen aus.
Besonders heikel: psychotherapeutische Behandlungen. „Es war ja nur wegen Prüfungsstress“ reicht nicht als Begründung für das Verschweigen. Jeder Arztbesuch muss angegeben werden, auch bei Psychologen oder Therapeuten.
Die Lösung: Nehmen Sie sich Zeit, fordern Sie Ihre Patientenakte an und beantworten Sie alle Fragen vollständig. Ein guter Berater unterstützt Sie dabei.
Zu kurze Versicherungsdauer
Viele Studenten wählen ein Endalter von 50 oder 55 Jahren, um Beiträge zu sparen. Ein fataler Fehler: Die Versicherungsdauer lässt sich später nicht verlängern. Mit 23 Jahren bis 50 versichert bedeutet nur 27 Jahre Schutz, obwohl Sie vermutlich 44 Jahre arbeiten werden.
Die richtige Wahl: Versichern Sie sich mindestens bis 67, besser bis 70 Jahre. Das kostet zwar mehr, sichert aber den Schutz für Ihr gesamtes Berufsleben.
Zu niedrige Absicherungshöhe
Aus Kostengründen wählen viele Studenten nur 500 oder 1.000 € Absicherung. Das reicht später nicht für den Lebensunterhalt. Nachversicherungen sind begrenzt, und bei Vorerkrankungen oft unmöglich.
Besser: Sichern Sie sich mit 1.500 bis 2.000 € ab. Die Mehrkosten sind überschaubar, der zusätzliche Schutz unbezahlbar.
Kombinationsprodukte mit Altersvorsorge
Versicherungsvertreter verkaufen gerne BU-Rürup-Kombinationen mit dem Argument der Steuerersparnis. Für Studenten ohne Einkommen bringt das keine Vorteile. Die Nachteile überwiegen: keine Kündigung möglich, inflexibel bei Zahlungsproblemen, teurer als reine BU-Versicherung.
Die klare Empfehlung: Schließen Sie eine eigenständige BU-Versicherung ohne Sparanteil ab.
Verschweigen gefährlicher Hobbys
Extremsportarten müssen Sie angeben: Klettern, Tauchen, Motorsport, Kampfsport. Das Verschweigen kann zur Leistungsverweigerung führen. Moderne Versicherer akzeptieren viele Sportarten ohne Zuschlag: Bergsteigen bis 5.000 Meter, Gleitschirmfliegen oder alpines Klettern werden oft normal angenommen.
Geben Sie alle Hobbys ehrlich an. Ein guter Berater findet einen Versicherer, der Ihre Aktivitäten akzeptiert.
Verzicht auf professionelle Beratung
Online-Vergleichsportale können die Komplexität der BU-Versicherung nicht abbilden. Ein spezialisierter Berater dagegen:
Prüft Ihre individuelle Situation
Findet optimale Tarife für Ihr Profil
Verhindert teure Fehler
Unterstützt im Leistungsfall
Die Provision des Beraters ist in den Beiträgen bereits enthalten. Sie zahlen nicht mehr, erhalten aber deutlich besseren Service und Schutz.
Fazit: Ihre Absicherung beginnt jetzt
Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte ist für Sie als Student keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Ohne gesetzlichen Schutz und mit dem hohen Risiko psychischer Erkrankungen während des Studiums stehen Sie ohne private Absicherung vor einer gefährlichen Versorgungslücke.
Der ideale Zeitpunkt für den Abschluss ist jetzt. Mit jedem Semester steigen nicht nur Ihre Beiträge dauerhaft, sondern auch das Risiko gesundheitlicher Einschränkungen, die den Abschluss erschweren oder unmöglich machen. Bereits ab 25 € monatlich sichern Sie sich einen Schutz, der Sie durch Ihr gesamtes Berufsleben begleitet.
Die richtige Absicherungshöhe liegt zwischen 1.500 € und 2.000 € monatlich. Achten Sie dabei auf qualitativ hochwertige Bedingungen: Verzicht auf abstrakte Verweisung, großzügige Nachversicherungsgarantien und eine angemessene Leistungsdynamik sind wichtiger als der günstigste Preis.
Die Komplexität der verschiedenen Tarife und individuellen Gesundheitssituationen macht eine professionelle Beratung praktisch unverzichtbar. Als unabhängiger Finanzberater mit Spezialisierung auf Studenten und Berufseinsteiger kenne ich die Besonderheiten Ihrer Situation genau. In einem kostenfreien Erstgespräch analysiere ich Ihre individuelle Situation und finde aus über 250 geprüften Tarifen die optimale Lösung für Sie.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin und sichern Sie sich die günstigen Konditionen als Student. Die Investition in Ihre BU-Versicherung heute ist die Grundlage für Ihre finanzielle Sicherheit morgen.
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Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten
Ja, als Student gelten Sie als berufsunfähig, wenn Sie zu mindestens 50 % außerstande sind, Ihr Studium fortzuführen. Die Ursache spielt dabei keine Rolle: psychische Erkrankungen, Unfälle oder körperliche Leiden können zur Berufsunfähigkeit führen.
Ihre Versicherung passt sich automatisch an Ihren neuen Status an. Sie melden Ihrem Versicherer den Berufseintritt und können meist ohne Gesundheitsprüfung die Versicherungssumme erhöhen. Die günstigen Konditionen aus der Studentenzeit bleiben erhalten.
Ja, psychische Erkrankungen sind vollständig versichert und stellen sogar die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit dar. Wichtig ist nur, dass Sie bei Vertragsabschluss alle früheren psychotherapeutischen Behandlungen korrekt angeben.
Mit einem Einstiegsbeitrag ab 25 € monatlich ist die BU-Versicherung auch für Studenten mit kleinem Budget machbar. Das entspricht etwa dem Preis von zwei Kinobesuchen oder vier Döner im Monat.
Ein Studienfachwechsel ist normalerweise unproblematisch. Sie informieren Ihren Versicherer über den Wechsel. Die Beiträge bleiben meist gleich, da die Einstufung als „Student“ bestehen bleibt.
Ja, Sie müssen alle Vorerkrankungen und Arztbesuche der letzten Jahre wahrheitsgemäß angeben. Das Verschweigen kann zum kompletten Verlust des Versicherungsschutzes führen. Ein guter Berater hilft Ihnen, trotz Vorerkrankungen optimalen Schutz zu finden.

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.





