
Dienstunfähigkeitsversicherung Referendariat Kosten: Ihr Ratgeber 2026
Finanzielle Sicherheit für Ihre Ausbildungszeit als angehende Lehrkraft

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10.01.2026
Allgemein, Referendare, DU
Was kostet Sie die Dienstunfähigkeitsversicherung im Referendariat?
Als Referendar stehen Sie vor einer kritischen Entscheidung: Die Dienstunfähigkeitsversicherung kostet Sie monatlich zwischen 30 und 70 €, schützt Sie aber vor dem finanziellen Ruin bei gesundheitlichen Problemen. Ohne diese Absicherung hätten Sie im Ernstfall keinerlei Anspruch auf staatliche Unterstützung. Die gute Nachricht: Je früher Sie sich versichern, desto günstiger bleiben Ihre Beiträge dauerhaft.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Kosten auf Sie zukommen, warum die Absicherung für Referendare unverzichtbar ist und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Referendare haben keinen Anspruch auf Ruhegehalt: Bei Dienstunfähigkeit werden Sie ohne jegliche staatliche Absicherung aus dem Dienst entlassen, da Sie als Beamter auf Widerruf keine Pensionsansprüche haben.
Moderate Kosten von 30 bis 70 € monatlich: Die Beiträge variieren je nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif, wobei Signal Iduna bereits ab 35 € und die Allianz ab 40 € monatlich anbietet.
12 % der Lehrer werden dienstunfähig: Psychische Erkrankungen wie Burnout sind die häufigste Ursache, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates und Herz-Kreislauf-Problemen.
Echte DU-Klausel ist entscheidend: Nur mit einer echten Dienstunfähigkeitsklausel zahlt die Versicherung automatisch bei amtsärztlicher Feststellung, ohne eigene Prüfung durchzuführen.
Früher Abschluss spart dauerhaft Geld: Wer sich bereits im Studium oder zu Referendariatsbeginn versichert, profitiert von niedrigeren Beiträgen über die gesamte Laufzeit.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare?
Eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Referendare funktioniert wie eine spezialisierte Berufsunfähigkeitsversicherung, die jedoch auf die besonderen Bedürfnisse von Beamtenanwärtern zugeschnitten ist. Der entscheidende Unterschied liegt in der sogenannten Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel), die die rechtlichen Besonderheiten des Beamtenstatus berücksichtigt.
Diese Versicherung zahlt Ihnen eine monatliche Rente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihre Dienstpflichten als Lehrkraft dauerhaft nicht mehr erfüllen können. Die Besonderheit: Mit einer echten DU-Klausel akzeptiert der Versicherer automatisch die Entscheidung Ihres Dienstherrn über Ihre Dienstunfähigkeit. Sie müssen keine zusätzlichen Nachweise erbringen oder sich einer weiteren Prüfung durch die Versicherung unterziehen.
Als Referendar fallen Sie unter das Beamtenrecht und haben dadurch keinen Zugang zur normalen Arbeitslosenversicherung. Diese Sonderstellung macht die private Absicherung umso wichtiger. Die DU-Versicherung springt genau dort ein, wo der Staat Sie im Stich lässt: Sie sichert Ihr Einkommen, wenn gesundheitliche Probleme Ihre Lehrerlaufbahn gefährden.
Brauchen Sie im Referendariat eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
Die Antwort lautet eindeutig ja. Als Referendar sind Sie Beamter auf Widerruf und haben bei Dienstunfähigkeit keinerlei Anspruch auf Ruhegehalt vom Dienstherrn. Stattdessen werden Sie aus dem Beamtenverhältnis entlassen und nachträglich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Das Problem: Für eine Erwerbsminderungsrente müssten Sie mindestens fünf Jahre Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben. Da Sie als Beamtenanwärter aber nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, stehen Sie im Ernstfall ohne jegliche staatliche Absicherung da.
Die Statistiken unterstreichen die Dringlichkeit dieser Absicherung. Etwa 12 % der Lehrer müssen ihren Beruf aufgrund von Dienstunfähigkeit frühzeitig aufgeben. (Quelle: destatis.de) Psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen sind dabei die häufigsten Ursachen. Der hohe berufliche Stress durch laute Klassen, anspruchsvolle Eltern und Lehrermangel führt dazu, dass Lehrer überdurchschnittlich oft von Dienstunfähigkeit betroffen sind.
Die finanzielle Lücke ohne Versicherung
Ihre Versorgungslücke als Referendar ist besonders groß. Mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.300 und 1.500 € monatlich müssen Sie Miete, Versicherungen und Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Werden Sie dienstunfähig, fehlt dieses Einkommen komplett. Eine private Dienstunfähigkeitsversicherung schließt diese massive finanzielle Lücke und bewahrt Sie vor der Abhängigkeit von Sozialhilfe.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Je früher Sie sich versichern, desto günstiger bleiben Ihre Beiträge dauerhaft. Wer wartet und sich erst später mit möglichen Vorerkrankungen versichern möchte, muss mit deutlich höheren Beiträgen oder sogar Leistungsausschlüssen rechnen. Der ideale Zeitpunkt für den Abschluss ist daher bereits während des Lehramtsstudiums oder spätestens zu Beginn des Referendariats.
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Wann gelten Sie als dienstunfähig?
Die rechtliche Definition der Dienstunfähigkeit ist im Bundesbeamtengesetz (§ 44 Abs. 1 BBG) festgelegt. Sie gelten als dienstunfähig, wenn Sie wegen Ihres körperlichen Zustands oder aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft unfähig sind, Ihre Dienstpflichten zu erfüllen. Das Wort „dauerhaft“ ist dabei entscheidend: Eine vorübergehende Erkrankung reicht nicht aus.
Die 6-3-6-Formel verstehen
Die sogenannte 6-3-6-Formel präzisiert diese Definition: Sie sind auch dienstunfähig, wenn Sie innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst geleistet haben und keine Aussicht besteht, dass Sie innerhalb weiterer sechs Monate wieder vollständig dienstfähig werden. Konkret bedeutet das: Sind Sie länger als drei Monate in einem halben Jahr krank und attestieren Ärzte, dass sich Ihr Zustand in den nächsten sechs Monaten nicht bessern wird, kann Ihr Dienstherr die Dienstunfähigkeit feststellen.
Wichtig zu verstehen: Die Entscheidung über Ihre Dienstunfähigkeit trifft ausschließlich der Dienstherr auf Basis eines amtsärztlichen Gutachtens. Der Amtsarzt prüft dabei auch, ob Sie möglicherweise anderweitig im öffentlichen Dienst verwendet werden können. Ist dies nicht möglich, erfolgt die Versetzung in den Ruhestand beziehungsweise bei Referendaren die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis.
Unterschiede zur Berufsunfähigkeit
Die Dienstunfähigkeit unterscheidet sich grundlegend von der Berufsunfähigkeit. Während bei der Berufsunfähigkeit eine Einschränkung von mindestens 50 % vorliegen muss, kennt die Dienstunfähigkeit keinen bestimmten Grad der Einschränkung. Außerdem entscheidet bei der Dienstunfähigkeit der Dienstherr, während bei der Berufsunfähigkeit die Versicherung selbst prüft. Diese Unterscheidung ist später für Ihre Versicherungsleistungen entscheidend.
Welche Kosten erwarten Sie für die Dienstunfähigkeitsversicherung?
Die monatlichen Beiträge für eine Dienstunfähigkeitsversicherung im Referendariat bewegen sich typischerweise zwischen 30 und 70 € pro Monat. Diese moderate Preisspanne macht die Absicherung auch für Referendare mit schmalem Budget erschwinglich. Die genauen Kosten hängen von verschiedenen individuellen Faktoren ab, die wir im nächsten Abschnitt detailliert besprechen.
Preisvergleich der wichtigsten Anbieter
Ein Vergleich der führenden Versicherer zeigt erhebliche Preisunterschiede:
| Versicherer | Monatlicher Beitrag | Besonderheiten |
| Signal Iduna | 35-43 € | Günstigster Einstieg, je nach Schulart |
| Allianz | 40-41 € | Konstante Preise, 2-Phasen-Modell verfügbar |
| HUK Coburg | 48-52 € | Solide Mittelklasse |
| DBV (AXA) | 75-89 € | Höheres Preisniveau, umfangreiche Leistungen |
| Bayerische | 75-89 € | Premium-Segment |
(Quelle: huk.de)
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Kostenstruktur: Eine 23-jährige Referendarin ohne Vorerkrankungen kann bei günstigen Anbietern bereits ab 30 € monatlich eine solide Absicherung erhalten. Mit zunehmendem Alter steigen diese Beiträge jedoch deutlich an. Ein 30-jähriger Referendar zahlt für denselben Schutz bereits 50 bis 80 € monatlich.
Der Zeitfaktor bei den Kosten
Der Zeitpunkt des Abschlusses bestimmt maßgeblich Ihre Kosten. Ihr monatlicher Beitrag wird nach Ihrem Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss berechnet und bleibt dann über die gesamte Laufzeit konstant. Wer bereits im Lehramtsstudium eine DU-Versicherung abschließt, spart über die gesamte Versicherungsdauer mehrere tausend Euro gegenüber einem späteren Abschluss.
Die Höhe der versicherten Rente beeinflusst ebenfalls die Kosten. Experten empfehlen, 60 bis 80 % Ihres Nettoeinkommens abzusichern. Für Referendare bedeutet das eine monatliche Absicherung zwischen 1.000 und 2.000 €. Beachten Sie dabei die maximalen Versicherungssummen der Anbieter: Während Allianz, AXA/DBV und Signal Iduna bis zu 2.000 € monatlich versichern, liegt die Obergrenze bei Debeka oder ERGO nur bei 1.000 €.
Welche Faktoren bestimmen die Beiträge Ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung?
Die Beitragshöhe Ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung wird individuell berechnet und hängt von mehreren entscheidenden Faktoren ab. Das Verständnis dieser Faktoren hilft Ihnen, die Kosten zu optimieren und die beste Entscheidung für Ihre Situation zu treffen.
Ihr Alter als Hauptfaktor
Das Eintrittsalter ist der wichtigste Kostenfaktor. Junge Referendare zwischen 22 und 30 Jahren profitieren von besonders günstigen Beiträgen. Das Risiko für Dienstunfähigkeit steigt statistisch mit zunehmendem Alter, was sich direkt in den Prämien widerspiegelt. Viele Versicherer bieten spezielle Ausbildungstarife bis zum 34. Lebensjahr an, die deutlich unter den regulären Erwachsenentarifen liegen.
Der Einfluss Ihrer Gesundheit
Ihr Gesundheitszustand bei Antragstellung spielt eine zentrale Rolle. Sie müssen umfangreiche Gesundheitsfragen beantworten, die sich auf unterschiedliche Zeiträume beziehen: ambulante Behandlungen der letzten drei bis fünf Jahre, stationäre Aufenthalte der letzten fünf Jahre und psychologische Behandlungen teilweise sogar der letzten zehn Jahre.
Vorerkrankungen wie Allergien, Rückenschmerzen oder Migräne können zu Risikozuschlägen führen. Bei kritischen Vorerkrankungen drohen Leistungsausschlüsse oder sogar die Ablehnung Ihres Antrags. Eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern kann hier Klarheit schaffen, ohne dass Sie sich bereits festlegen müssen.
Rentenhöhe und Versicherungsdauer
Die gewünschte Rentenhöhe wirkt sich direkt auf Ihre Beiträge aus: Je höher die monatliche Absicherung, desto höher der Beitrag. Die Rentenhöhe sollte sorgfältig auf Ihren tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden. Bedenken Sie dabei auch Ihre zukünftige Einkommensentwicklung nach der Verbeamtung.
Die Versicherungsdauer beeinflusst ebenfalls die Kosten. Eine Absicherung bis zum 67. Lebensjahr ist teurer als eine bis zum 60. Lebensjahr, bietet aber durchgehenden Schutz bis zur Pensionierung. Da die meisten BU-Leistungsfälle erst ab dem 55. Lebensjahr entstehen, empfehlen Experten die längere Laufzeit. (Quelle: allianz.de)
Dynamik-Optionen und ihre Kosten
Die Beitragsdynamik sorgt dafür, dass sich Ihr Versicherungsbeitrag jährlich um 1 bis 5 % erhöht. Im Gegenzug steigt auch die versicherte Leistung, allerdings nicht proportional, da Sie mit jedem Jahr älter werden. Für junge Referendare ist diese Option dennoch sinnvoll, da sie später höhere Einkommen absichern können.
Die Leistungsdynamik garantiert eine jährliche Rentensteigerung im Leistungsfall. Für jedes Prozent garantierter Rentensteigerung zahlen Sie etwa 8 % höhere Beiträge. Eine Leistungsdynamik von mindestens 1 % wird empfohlen, um die Inflation auszugleichen. Bei einer durchschnittlichen Bezugsdauer von 3 bis 7 Jahren macht sich dieser Inflationsschutz deutlich bemerkbar.
Worauf achten Sie bei wichtigen Klauseln?
Die Vertragsklauseln entscheiden darüber, ob Ihre Versicherung im Ernstfall tatsächlich leistet. Die richtige Auswahl dieser Klauseln ist daher mindestens genauso wichtig wie der Preis der Versicherung.
Die echte Dienstunfähigkeitsklausel
Die wichtigste Klausel ist die echte Dienstunfähigkeitsklausel (echte DU-Klausel). Mit dieser Klausel zahlt die Versicherung automatisch, wenn Ihr Dienstherr die Dienstunfähigkeit festgestellt hat. Der Versicherer führt keine eigene Prüfung durch und akzeptiert das amtsärztliche Gutachten als ausreichenden Nachweis.
Bei einer unechten DU-Klausel behält sich die Versicherung das Recht vor, die Entscheidung des Dienstherrn zu überprüfen. Das kann dazu führen, dass Sie trotz amtlicher Dienstunfähigkeit keine Leistung erhalten. Ein Beispiel: Der Amtsarzt stellt fest, dass Sie zu 60 % arbeitsunfähig sind. Mit einer echten DU-Klausel erhalten Sie sofort Ihre Rente. Mit einer unechten Klausel könnte die Versicherung argumentieren, dass Sie noch zu mehr als 50 % arbeitsfähig sind und daher nicht berufsunfähig im Sinne ihrer Bedingungen.
Vollständigkeit der DU-Klausel
Für Referendare ist es entscheidend, dass die DU-Klausel vollständig ist. Eine unvollständige Klausel sichert nur die Versetzung in den Ruhestand bei Beamten auf Lebenszeit ab. Als Beamter auf Widerruf würden Sie mit einer unvollständigen Klausel leer ausgehen. Achten Sie darauf, dass die Klausel explizit auch die Entlassung von Beamten auf Widerruf und Probe einschließt.
Versicherer mit standardmäßig echter und vollständiger DU-Klausel sind Condor, Dialog, Bayerische und Signal Iduna. Bei Allianz und AXA/DBV können Sie zwischen verschiedenen Modellen wählen.
Verzicht auf abstrakte Verweisung
Der Verzicht auf abstrakte Verweisung bedeutet, dass die Versicherung Sie nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann. Ohne diesen Verzicht könnte die Versicherung argumentieren, dass Sie zwar als Lehrer dienstunfähig sind, aber theoretisch noch Büroarbeit verrichten könnten. Die meisten modernen Tarife verzichten mittlerweile auf die abstrakte Verweisung.
Nachversicherungsgarantie
Eine Nachversicherungsgarantie ermöglicht es Ihnen, die versicherte Rentenhöhe ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Das ist besonders wertvoll bei Lebensereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder der Verbeamtung auf Lebenszeit. Sie können dann Ihre Absicherung an die neue Situation anpassen, ohne dass zwischenzeitlich aufgetretene Erkrankungen zu Problemen führen.
Die Rückwirkungsleistung ist ein weiteres wichtiges Feature. Viele moderne Tarife zahlen die Rente rückwirkend, auch wenn Sie die Dienstunfähigkeit erst später melden. Das gibt Ihnen Zeit, sich zunächst um Ihre Gesundheit zu kümmern, ohne finanzielle Einbußen befürchten zu müssen.
So finden Sie die beste Dienstunfähigkeitsversicherung für sich
Die Suche nach der optimalen Dienstunfähigkeitsversicherung erfordert eine systematische Herangehensweise. Beginnen Sie mit einer ehrlichen Bedarfsanalyse: Wie hoch sollte Ihre monatliche Rente sein? Experten empfehlen 60 bis 80 % Ihres Nettoeinkommens abzusichern, was für Referendare einer Absicherung zwischen 1.000 und 2.000 € entspricht.
Die Auswahl des richtigen Versicherers
Vergleichen Sie mehrere Angebote der führenden Anbieter. Spezialisierte Tarife für Referendare bieten Allianz (BU-Police E 358), Signal Iduna (WorkLife Exklusiv-Plus), DBV (SBU Öffentlicher Dienst), Continentale (PremiumBU PBU), Bayerische, Debeka, HUK Coburg und R+V/Condor. Diese Versicherer sind in Fachbewertungen häufig erwähnt und haben sich auf die Bedürfnisse von Lehreranwärtern spezialisiert.
Nutzen Sie die anonyme Risikovoranfrage, besonders wenn bereits Vorerkrankungen vorliegen. Dabei werden Ihre Gesundheitsdaten anonymisiert bei verschiedenen Versicherern angefragt. So erfahren Sie vorab, ob und zu welchen Konditionen Sie angenommen würden, ohne sich bereits festlegen zu müssen.
Spezielle Tarifmodelle verstehen
Das 2-Phasen-Modell, verfügbar bei Allianz und DBV, kann für Referendare besonders interessant sein. Sie zahlen während der gesamten Laufzeit einen konstanten Beitrag, erhalten aber in der ersten Phase (ohne Ruhegehaltsansprüche) eine höhere Rente. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit reduziert sich die Rente entsprechend der dann bestehenden staatlichen Absicherung. Ein 34-jähriger Lehrer könnte beispielsweise in Phase 1 eine Rente von 2.500 € absichern, die in Phase 2 auf 1.400 € sinkt, während der Beitrag gleich bleibt.
Der nächste Schritt
Die Komplexität der verschiedenen Tarife, Klauseln und individuellen Faktoren macht eine professionelle Beratung sinnvoll. Ein auf Beamtenversicherungen spezialisierter Berater kennt die Besonderheiten des Referendariats und kann eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Situation entwickeln.
Fazit: Ihre finanzielle Absicherung beginnt jetzt
Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Referendare keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Ohne staatliche Absicherung bei Dienstunfähigkeit und mit einem Berufsrisiko von 12 % können Sie es sich nicht leisten, auf diesen Schutz zu verzichten. Die gute Nachricht: Mit 30 bis 70 € monatlich ist die Absicherung erschwinglich und der frühe Abschluss sichert Ihnen dauerhaft günstige Beiträge.
Die Wahl der richtigen Versicherung mit echter DU-Klausel, Verzicht auf abstrakte Verweisung und passender Rentenhöhe erfordert sorgfältige Planung. Jeder Fehler bei der Tarifwahl kann später teuer werden oder im schlimmsten Fall dazu führen, dass Sie im Leistungsfall leer ausgehen.
Als unabhängiger Finanzberater mit Spezialisierung auf junge Beamte kenne ich die besonderen Herausforderungen des Referendariats. In einem kostenfreien Beratungsgespräch analysiere ich Ihre individuelle Situation und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte Absicherungslösung. Durch mein Best-Select-Prinzip habe ich Zugriff auf über 250 Partnergesellschaften und kann so die optimale Lösung für Sie finden. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin und sichern Sie Ihre berufliche Zukunft ab.
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Häufige Fragen zur Dienstunfähigkeitsversicherung
Ja, Sie können die Beiträge als Sonderausgaben in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Die genaue Höhe der Steuerersparnis hängt von Ihrem individuellen Steuersatz ab.
Ihre Versicherung läuft unverändert weiter. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit haben Sie dann zusätzlich Anspruch auf Ruhegehalt, wodurch sich Ihre Gesamtabsicherung verbessert.
Für junge Referendare ist eine Beitragsdynamik von 1 bis 3 % empfehlenswert. So wächst Ihre Absicherung mit Ihrem steigenden Einkommen mit.
Mit einer echten DU-Klausel erfolgt die Leistung meist innerhalb weniger Wochen nach Vorlage der Dienstunfähigkeitsfeststellung durch den Dienstherrn.
Mit einer Nachversicherungsgarantie können Sie bei bestimmten Ereignissen wie Heirat oder Geburt eines Kindes Ihre Rentenhöhe ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.





