
Wie viel Pension bekommt ein Lehrer netto?
Mit 40 Dienstjahren können Sie als verbeamteter Lehrer mit einer Nettopension zwischen 2.600 und 3.200 Euro monatlich rechnen

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13.01.2026
Allgemein, Lehrer, Pension
Einleitung: Ihre finanzielle Zukunft als Lehrkraft
Die Frage nach der Nettopension beschäftigt viele Lehrkräfte bereits Jahre vor dem Ruhestand. Als verbeamteter Lehrer genießen Sie eine der sichersten Altersversorgungen in Deutschland. Doch wie hoch fällt Ihre Pension tatsächlich aus? Die durchschnittliche Beamtenpension liegt bei etwa 3.240 € brutto monatlich. Nach Abzug von Steuern und Krankenversicherung verbleiben je nach individueller Situation zwischen 2.400 und 3.200 € netto. Diese Beträge variieren erheblich je nach Dienstzeit, Bundesland und persönlichen Faktoren.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich Ihre Pension berechnet, welche Abzüge Sie einkalkulieren müssen und mit welchen konkreten Beträgen Sie in verschiedenen Situationen rechnen können.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Maximale Pension nach 40 Dienstjahren: Sie erhalten 71,75 % Ihres letzten Bruttogehalts, was bei einem A13-Lehrer etwa 3.500 bis 4.000 € brutto monatlich entspricht.
Durchschnittliche Nettopension liegt bei 2.600 bis 3.200 €: Eine pensionierte Grundschullehrerin aus Hamburg erhält nach 40 Jahren Dienst etwa 3.200 € netto inklusive gesetzlicher Rente.
Pensionserhöhung ab Februar 2025: Ihre Pension steigt um 5,5 %, was bei 3.000 € brutto eine Erhöhung von 165 € monatlich bedeutet.
Regionale Unterschiede bis zu 50 %: Lehrkräfte in Bayern erhalten durchschnittlich 3.570 € brutto, in Thüringen nur 2.360 € brutto monatlich.
Steuerliche Freibeträge reduzieren Ihre Abgaben: Der Versorgungsfreibetrag beträgt 2025 noch 13,2 % (maximal 990 €) und wird bis 2040 vollständig abgeschmolzen.
Krankenversicherung durch Beihilfe vergünstigt: Mit 70 % Beihilfesatz zahlen Sie nur etwa 120 bis 250 € monatlich für Kranken- und Pflegeversicherung.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Wie berechnen Sie Ihre Beamtenpension?
Die Berechnung Ihrer Pension folgt einer klaren Formel. Für jedes vollständig absolvierte Dienstjahr erhalten Sie gemäß § 5 BeamtVG exakt 1,79375 % Ihres letzten Gehalts als Pension (Quelle: www.bmi.bund.de). Nach 40 Jahren erreichen Sie den Höchstsatz von 71,75 %.
Die Berechnungsformel lautet:
Pension = Ruhegehaltsfähige Dienstbezüge × Ruhegehaltssatz
Ihre ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge setzen sich zusammen aus:
Grundgehalt der letzten zwei Jahre: Basis für die Pensionsberechnung
Familienzuschlag Stufe 1: Wird vollständig angerechnet
Ruhegehaltsfähige Zulagen: Bestimmte Sonderzahlungen
Ein praktisches Beispiel verdeutlicht die Berechnung: Ein Lehrer der Besoldungsgruppe A13 mit einem Grundgehalt von 5.000 € und einem Familienzuschlag von 150 € verfügt über ruhegehaltsfähige Bezüge von 5.150 €. Nach 30 Dienstjahren beträgt der Ruhegehaltssatz 53,81 % (30 × 1,79375 %). Dies ergibt eine Bruttopension von 2.771 € monatlich.
Teilzeitbeschäftigung wirkt sich proportional auf Ihren Ruhegehaltssatz aus. Arbeiten Sie beispielsweise fünf Jahre mit 50 % Teilzeit, erwerben Sie nur 2,5 volle Dienstjahre für Ihre Pension. Bestimmte Zeiten außerhalb des Beamtenverhältnisses können angerechnet werden: Wehrdienst, Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst oder Ausbildungszeiten, sofern sie für Ihre Laufbahn förderlich waren.
Die Bedeutung Ihrer Besoldungsgruppe
Ihre Besoldungsgruppe bestimmt maßgeblich die Höhe Ihrer späteren Pension. Grundschullehrer werden je nach Bundesland in A12 oder A13 eingestuft. Die meisten Bundesländer haben mittlerweile auf A13 angehoben. Gymnasiallehrer und Berufsschullehrer erhalten durchgehend A13.
Das Einstiegsgehalt in A13 liegt zwischen 4.200 und 5.200 € brutto monatlich. Mit zunehmender Erfahrung steigen Sie automatisch in höhere Stufen auf. Die maximale Stufe 8 in A13 bedeutet ein Bruttogehalt von etwa 5.850 bis 6.355 € (Quellen: oeffentlicher-dienst-news.de, mlp-financify.de).
Ein Lehrer in A13 mit höchstem Grundgehalt erwirbt eine deutlich höhere Pension als ein A12-Kollege mit gleicher Dienstzeit. Der Unterschied kann mehrere hundert Euro monatlich betragen. Schulleiter und Oberstudienräte in A15 oder A16 erzielen entsprechend noch höhere Pensionen.
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Durchschnittliche Nettopension für Lehrer: Beispiele aus der Praxis
Konkrete Beispiele zeigen, was Sie tatsächlich erwarten können. Eine pensionierte Grundschullehrerin aus Hamburg mit 40 Dienstjahren erhält 2.600 € Bruttopension plus 600 € gesetzliche Rente. Netto verbleiben ihr 3.200 € monatlich. Dieser Betrag entspricht fast ihrem letzten Nettogehalt während der aktiven Zeit. Ihre monatlichen Lebenshaltungskosten belaufen sich auf etwa 1.800 €. Sie kann problemlos Renovierungen, Tennis und regelmäßige Reisen finanzieren (Quelle: www.news4teachers.de).
Für einen typischen A13-Lehrer mit 40 Dienstjahren sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Letztes Bruttogehalt: 5.000 €
Bruttopension (71,75 %): 3.588 €
Nach Steuern und Versicherung: etwa 2.700 bis 2.800 € netto
Die durchschnittliche Beamtenpension liegt für Männer bei 3.820 € brutto, für Frauen bei 3.150 € brutto. Dieser Unterschied resultiert aus längeren Dienstzeiten und höheren Besoldungen bei Männern. In wirtschaftsstarken Ländern wie Bayern (3.570 €) oder Baden-Württemberg (3.540 €) fallen die Pensionen deutlich höher aus als in ostdeutschen Bundesländern wie Thüringen (2.360 €) (Quelle: easyfolio.de).
Beispielrechnung für verschiedene Dienstzeiten
Die Dienstzeit bestimmt entscheidend Ihre Pensionshöhe:
| Dienstjahre | Ruhegehaltssatz | Bruttopension* | Nettopension** |
| 25 Jahre | 44,84 % | 2.075 € | 1.550-1.650 € |
| 30 Jahre | 53,81 % | 2.490 € | 1.850-1.950 € |
| 35 Jahre | 62,78 % | 2.905 € | 2.150-2.250 € |
| 40 Jahre | 71,75 % | 3.320 € | 2.450-2.550 € |
*Bei Grundgehalt von 4.620 € (A13, Stufe 6)
**Nach Abzug von Steuern und Krankenversicherung
(Quelle: Eigene Berechnungen basierend auf www.diebeamtenversorgung.de)
Der Unterschied zwischen 25 und 40 Dienstjahren beträgt etwa 1.000 € netto monatlich. Diese erhebliche Differenz zeigt, wie wichtig eine lange Dienstzeit für Ihre Altersversorgung ist.
Pension vs. gesetzliche Rente: Der große Vergleich
Der Vergleich zwischen Beamtenpension und gesetzlicher Rente offenbart erhebliche Unterschiede. Die durchschnittliche Beamtenpension von 3.240 € brutto liegt etwa 80 % über der durchschnittlichen gesetzlichen Rente von 1.800 € nach 45 Beitragsjahren (Quellen: www.stern.de, www.wiwo.de).
Die fundamentalen Unterschiede im System:
Berechnungsbasis: Pensionen basieren auf den letzten zwei Dienstjahren, Renten auf dem Durchschnitt der gesamten Erwerbszeit
Maximalsatz: Pension bis zu 71,75 % des letzten Gehalts, Rente etwa 48 % des Durchschnittseinkommens
Finanzierung: Beamte zahlen keine Rentenbeiträge, ihre Versorgung wird aus Steuermitteln finanziert
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht den Unterschied: Eine verbeamtete Lehrerin mit einem Endgehalt von 3.000 € erhält nach 40 Jahren eine Pension von 2.153 € brutto. Ein angestellter Lehrer mit identischem Gehaltsverlauf erhält basierend auf seinem Durchschnittseinkommen nur etwa 1.200 € Rente. Der Unterschied beträgt über 950 € monatlich (Quelle: www.ruv.de).
Warum Pensionen höher ausfallen
Mehrere Faktoren begründen die höheren Pensionen:
Erstens zahlen Sie als Beamter keine 18,6 % Rentenbeiträge. Ihr Nettogehalt fällt während der aktiven Zeit höher aus. Zweitens basiert das Beamtenversorgungssystem auf dem Alimentationsprinzip: Der Staat garantiert eine angemessene Versorgung.
Drittens profitieren Sie von Gehaltserhöhungen in den letzten Berufsjahren überproportional. Während Rentner Durchschnitte aus Jahrzehnten bilden müssen, zählt bei Ihnen nur das beste Gehalt der letzten zwei Jahre.
Angestellte müssen zusätzlich privat vorsorgen, um ihren Lebensstandard zu halten. Selbst mit Betriebsrenten erreichen sie selten das Versorgungsniveau von Beamten. 45 % der Männer und 64 % der Frauen mit Betriebsrente erhalten weniger als 200 € zusätzlich (Quelle: www.stern.de).
Pensionserhöhung ab Februar 2025: Was bedeutet das für Sie?
Ab 1. Februar 2025 steigt Ihre Pension um 5,5 %. Diese Erhöhung basiert auf den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vom Dezember 2023. Zusätzlich erhielten die Grundgehälter bereits im November 2024 einen Sockelbetrag von 200 € (Quellen: fruehpension.net, www.haufe.de).
Konkrete Auswirkungen der Erhöhung:
| Bisherige Pension | Erhöhung (5,5 %) | Neue Pension |
| 2.500 € | 137,50 € | 2.637,50 € |
| 3.000 € | 165,00 € | 3.165,00 € |
| 3.500 € | 192,50 € | 3.692,50 € |
| 4.000 € | 220,00 € | 4.220,00 € |
Die Erhöhung kompensiert die aktuelle Inflation von etwa 2,3 % und sichert Ihre Kaufkraft. Besonders profitieren untere Besoldungsgruppen durch den Sockelbetrag, der prozentual stärker wirkt.
Ausblick auf weitere Entwicklungen
Für 2026 sind noch keine offiziellen Erhöhungen festgesetzt. Die Tarifverhandlungen deuten jedoch auf weitere Anpassungen hin. Tarifbeschäftigte erhalten im April 2025 drei Prozent und im Mai 2026 weitere 2,8 % mehr. Diese Abschlüsse werden üblicherweise auf Beamte übertragen (Quelle: oeffentlicher-dienst-news.de).
Die regelmäßigen Anpassungen stellen sicher, dass Sie an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben. Ihre Pension bleibt inflationsgeschützt und behält ihre Kaufkraft.
Nettoberechnung: Steuern und Abzüge bei Ihrer Pension
Die Umrechnung von Brutto- zu Nettopension erfordert die Berücksichtigung mehrerer Faktoren. Ihre Pension wird als Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit vollständig besteuert, allerdings mit speziellen Freibeträgen.
Für 2025 gelten folgende Freibeträge:
Versorgungsfreibetrag: 13,2 % der Pension (maximal 990 €)
Zuschlag: 288 € jährlich
Werbungskostenpauschale: 102 € jährlich
Ein Rechenbeispiel für eine monatliche Bruttopension von 3.600 €:
Jahresbruttopension: 43.200 €
Minus Versorgungsfreibetrag (13,2 %): -1.389 €
Minus Zuschlag: -288 €
Minus Werbungskostenpauschale: -102 €
Zu versteuerndes Einkommen: 41.421 €
Bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 24 % beträgt die jährliche Steuerlast etwa 9.941 €. Monatlich zahlen Sie also etwa 828 € Steuern. Von 3.600 € brutto verbleiben etwa 2.772 € nach Steuern (Quellen: www.beatvest.com, ao.bundesfinanzministerium.de).
Krankenversicherung und Beihilfe
Als Pensionär erhalten Sie Beihilfe zwischen 50 und 70 % Ihrer Krankheitskosten. Bei 70 % Beihilfesatz zahlen Sie nur 30 % der Krankenversicherungsbeiträge selbst. Die monatlichen Kosten für private Kranken- und Pflegeversicherung liegen typischerweise zwischen 120 und 250 € (Quellen: www.pkv.de, versicherungsvergleich-beamte.de).
Die Pflegeversicherung kostet Sie als Beamter mit Beihilfe nur 1,8 % statt 3,6 %. Diese vergünstigten Beiträge bedeuten erhebliche Ersparnisse gegenüber gesetzlich Versicherten.
Die schrittweise Abschmelzung der Freibeträge
Der Versorgungsfreibetrag wird bis 2040 vollständig abgebaut. Während er 2005 noch 40 % (maximal 3.000 €) betrug, sinkt er jährlich. 2025 beträgt er nur noch 13,2 %, 2026 dann 12,8 %. Ab 2040 entfällt er vollständig (Quellen: www.haufe.de, www.dbb.de).
Diese Entwicklung bedeutet: Zukünftige Pensionäre zahlen höhere Steuern bei gleicher Bruttopension. Wer heute in Pension geht, profitiert noch von den aktuellen Freibeträgen.
Regionale Unterschiede: Pension für Lehrer in NRW und anderen Ländern
Die Pensionshöhe variiert erheblich zwischen den Bundesländern. Spitzenreiter sind Rheinland-Pfalz (3.580 €), Bayern (3.570 €) und Baden-Württemberg (3.540 €). Schlusslichter bilden Thüringen (2.360 €) und Mecklenburg-Vorpommern (2.400 €). Der Unterschied beträgt über 50 % (Quelle: easyfolio.de).
Diese Unterschiede entstehen durch:
Verschiedene Grundgehälter in den Ländern: Wirtschaftliche Unterschiede wirken sich direkt aus
Unterschiedliche Besoldungsstrukturen: Nicht alle Länder haben A13 für alle Lehrämter
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Länder: Reiche Länder zahlen mehr
Historische Entwicklungen seit der Wiedervereinigung: Ost-West-Gefälle besteht weiterhin
Bayern und Baden-Württemberg als Vorreiter
Bayern zahlt Grundschullehrern in A13 etwa 5.248 € Einstiegsgehalt. Mit Erfahrungsstufe 8 steigt das Gehalt auf über 6.300 €. Dies führt zu Bruttopensionen über 4.500 € nach 40 Dienstjahren. Netto verbleiben etwa 3.200 bis 3.400 €.
Baden-Württemberg hat die Grundschullehrer früh in A13 eingestuft. Der Vorsprung von etwa 550 € monatlich gegenüber A12-Ländern führt zu einer um 395 € höheren Pension.
Situation in Nordrhein-Westfalen
NRW liegt mit durchschnittlich 3.350 € Bruttopension im Mittelfeld. Lehrer verdienen bei Einstieg in A13 etwa 4.850 €. Nach 40 Jahren ergibt sich eine Pension von etwa 3.480 € brutto, netto etwa 2.500 bis 2.600 €.
Die Tarifabschlüsse werden landesspezifisch umgesetzt. Länder mit besserer Haushaltslage können schneller und umfassender erhöhen. Dies verstärkt die regionalen Unterschiede weiter.
Nachholbedarf in Ostdeutschland
Ostdeutsche Bundesländer zahlen deutlich niedrigere Pensionen. Ein Lehrer in Thüringen verdient bei A13-Einstieg etwa 4.500 €, rund 700 € weniger als in Bayern. Die resultierende Pension von 3.225 € brutto bedeutet netto nur etwa 2.400 bis 2.500 €.
Diese Unterschiede sind wirtschaftshistorisch begründet. Nach der Wiedervereinigung konnten die östlichen Länder die Besoldungen nicht so schnell angleichen. Trotz Bestrebungen zur Angleichung bleiben die Unterschiede erheblich.
Fazit: Ihre Pension als solide Basis für den Ruhestand
Als verbeamteter Lehrer können Sie mit einer überdurchschnittlichen Altersversorgung rechnen. Mit 40 Dienstjahren erreichen Sie eine Nettopension zwischen 2.600 und 3.200 €. Dies entspricht 70 bis 80 % Ihres letzten Nettoeinkommens. Im Vergleich zu angestellten Kollegen, deren Rente oft nur 30 bis 40 % des früheren Einkommens ersetzt, genießen Sie erhebliche Vorteile.
Die Pensionserhöhung um 5,5 % ab Februar 2025 sichert Ihre Kaufkraft gegen die Inflation. Gleichzeitig sollten Sie die schrittweise Abschmelzung der Versorgungsfreibeträge im Blick behalten. Die regionalen Unterschiede von bis zu 50 % zwischen den Bundesländern können Ihre Pensionshöhe erheblich beeinflussen.
Die individuelle Berechnung Ihrer Pension hängt von vielen Faktoren ab: Besoldungsgruppe, Dienstzeit, Bundesland und persönliche Steuersituation. Möchten Sie Ihre persönliche Pensionshöhe genau ermitteln und optimale Vorsorgestrategien entwickeln? Vereinbaren Sie einen kostenfreien Beratungstermin bei mir. Gemeinsam analysieren wir Ihre individuelle Situation und finden die beste Lösung für Ihre finanzielle Absicherung im Ruhestand.
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FAQ: Häufige Fragen zur Lehrerpension
Die Regelaltersgrenze liegt bei 67 Jahren. Sie können jedoch bereits mit 63 Jahren in Pension gehen, wenn Sie mindestens 45 Dienstjahre nachweisen. Bei schwerer Behinderung ist der Eintritt mit 62 Jahren möglich. Jeder Monat vorzeitiger Pensionierung kostet Sie 0,3 % Abschlag, maximal 10,8 %.
Teilzeitarbeit reduziert Ihren Pensionsanspruch proportional. Bei 50 % Teilzeit erwerben Sie nur 0,897 % statt 1,794 % Steigerung pro Jahr. Fünf Jahre Halbtagsarbeit bedeuten nur 2,5 volle Dienstjahre für Ihre Pensionsberechnung.
Bei Dienstunfähigkeit erhalten Sie mindestens die amtsabhängige Mindestversorgung von 35 % Ihrer ruhegehaltsfähigen Bezüge. Die amtsunabhängige Mindestversorgung beträgt 65 % der Bezüge aus Besoldungsgruppe A4. Sie erhalten immer den höheren Betrag.
Bestimmte Ausbildungszeiten können als ruhegehaltsfähig anerkannt werden, wenn sie für Ihre Laufbahn förderlich waren. Dazu gehören Studienzeiten, Referendariat und Vorbereitungsdienst. Die genaue Anrechnung erfolgt individuell.
Ihre Witwe oder Ihr Witwer erhält 55 % Ihrer Pension als Witwen-/Witwergeld. Bei Ehen vor 2002 sind es 60 %. Halbwaisen erhalten 12 %, Vollwaisen 20 % Ihrer Pension. Zusätzlich wird ein Sterbegeld in doppelter Höhe Ihrer monatlichen Pension gezahlt.

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.





