
Versicherung im Lehramt-Referendariat in Hessen: Ihr vollständiger Guide
So sichern Sie sich optimal ab und sparen dabei bares Geld

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26.01.2026
Allgemein, Referendare
Einleitung: Der Start ins Referendariat
Mit dem Beginn Ihres Referendariats in Hessen ändert sich nicht nur Ihr beruflicher Status grundlegend. Sie werden vom Studenten zum Beamten auf Widerruf und erhalten erstmals Beihilfe vom Land. Diese neue Situation bringt wichtige Entscheidungen mit sich: Welche Krankenversicherung ist die richtige? Wie funktioniert das Beihilfesystem? Welche zusätzlichen Versicherungen benötigen Sie wirklich? Die Versicherungswahl im Referendariat hat langfristige finanzielle Auswirkungen. Eine falsche Entscheidung kann Sie über Jahrzehnte hinweg tausende Euro kosten. Gleichzeitig bietet Hessen als Bundesland besondere Vorteile bei der Beihilfe, die Sie kennen und nutzen sollten.
In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige über die Beihilfe in Hessen, die Vor- und Nachteile von privater und gesetzlicher Krankenversicherung, konkrete Kostenvergleiche und welche weiteren Versicherungen Sie als Referendar wirklich brauchen.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Beihilfe ist keine Krankenversicherung: Das Land Hessen übernimmt 70 % Ihrer Krankheitskosten als Referendar, Sie müssen die restlichen 30 % selbst versichern.
Private Krankenversicherung spart Geld: Mit einer PKV-Restkostenversicherung zahlen Sie nur 70-100 € monatlich statt etwa 300 € in der GKV.
Sechsmonatsfrist beachten: Innerhalb von sechs Monaten nach Verbeamtung müssen Sie sich ohne Gesundheitsprüfung privat versichern können – diese Chance sollten Sie nutzen.
Hessen bietet besondere Vorteile: Der Beihilfesatz steigt mit jedem Kind um 5 %, was Familien deutlich entlastet.
Zusatzversicherungen sind Pflicht: Diensthaftpflicht und Schlüsselversicherung schützen Sie vor existenzbedrohenden Kosten im Schulalltag.
Nach dem Referendariat planen: Bei Angestelltenverhältnis sollten Sie unbedingt eine Anwartschaft für die PKV abschließen.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Was ist Beihilfe im Lehramts-Referendariat in Hessen?
Die Beihilfe ist ein zentraler Baustein Ihrer Absicherung als Lehramtsreferendar. Mit Ihrer Verbeamtung auf Widerruf zu Beginn des Referendariats werden Sie automatisch beihilfeberechtigt. Das bedeutet: Der Staat übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten direkt.
Anders als ein Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung funktioniert die Beihilfe als Kostenerstattung. Sie reichen Ihre Arztrechnungen bei der Beihilfestelle ein und erhalten den Beihilfeanteil zurück. In Hessen ist das Regierungspräsidium Kassel zentral für alle Beihilfeanträge zuständig. Die Bearbeitung erfolgt mittlerweile digital über die eBeihilfe App, was den Prozess erheblich beschleunigt.
Als Referendar in Hessen erhalten Sie einen erhöhten Beihilfesatz von 70 % für ambulante Behandlungen und 75 % für Krankenhausaufenthalte. Diese Regelung gilt unabhängig von Ihrer familiären Situation und ist deutlich großzügiger als in vielen anderen Bundesländern. Nach dem Referendariat gelten dann die regulären hessischen Sätze: 50 % ambulant und 65 % stationär als Grundsatz, mit Erhöhungen für Familienmitglieder.
Eine Besonderheit in Hessen: Für jedes beihilfeberechtigte Kind steigt Ihr Beihilfesatz um weitere 5 %. Mit zwei Kindern erreichen Sie also 80 % Beihilfe. Das Maximum liegt bei 70 % ambulant und 85 % stationär. Diese familienfreundliche Regelung macht Hessen zu einem der attraktivsten Bundesländer für Beamte mit Kindern (Quellen: info-beihilfe.de, rp-kassel.hessen.de).
Die Beihilfe deckt alle medizinisch notwendigen Behandlungen ab: Arztbesuche, Medikamente, Krankenhausaufenthalte und Zahnbehandlungen. Nicht beihilfefähig sind hingegen nicht verschreibungspflichtige Medikamente oder reine Wunschleistungen. Wichtig zu wissen: Sie müssen einen Mindestbetrag von 250 € sammeln, bevor Sie einen Antrag stellen können (Quelle: rp-kassel.hessen.de).
PKV oder GKV: Welche Krankenversicherung ist für Sie richtig?
Die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung gehört zu den wichtigsten finanziellen Weichenstellungen im Referendariat. Als Beamter auf Widerruf haben Sie die freie Wahl. Doch welche Option ist wirklich sinnvoll?
In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Sie als verbeamteter Referendar den vollen Beitragssatz selbst. Der Dienstherr übernimmt keinen Arbeitgeberanteil, da Sie ja bereits Beihilfe erhalten. Bei einem Referendargehalt von etwa 1.620 € brutto bedeutet das monatliche Kosten von etwa 300 € für Kranken- und Pflegeversicherung. Die GKV bietet dafür einen festgelegten Leistungskatalog und die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern.
Die private Krankenversicherung funktioniert für Sie als Beamter anders: Sie versichern nur die Restkosten, die die Beihilfe nicht übernimmt. Bei 70 % Beihilfe müssen Sie also nur 30 % absichern. Spezielle Beihilfeergänzungstarife kosten zwischen 70 und 100 € monatlich. Zusammen mit der privaten Pflegeversicherung landen Sie bei etwa 100 bis 130 € Gesamtkosten. Das ist weniger als die Hälfte der GKV-Beiträge.
Ein entscheidender Vorteil: Innerhalb von sechs Monaten nach Verbeamtung müssen alle PKV-Anbieter Sie ohne Gesundheitsprüfung aufnehmen. Vorerkrankungen spielen keine Rolle. Diese Öffnungsklausel ist Gold wert, wenn Sie gesundheitliche Vorbelastungen haben. Verpassen Sie diese Frist, wird eine Gesundheitsprüfung fällig, die zu Risikozuschlägen oder Ablehnungen führen kann.
Die PKV bietet zudem bessere Leistungen: freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten auf Termine, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und höhere Erstattungen bei Zahnersatz. Sie können Ihren Tarif individuell gestalten und an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die vereinbarten Leistungen bleiben garantiert, während die GKV ihren Leistungskatalog politisch ändern kann.
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Vorteile der privaten Krankenversicherung als Lehramtsreferendar
Die finanzielle Ersparnis durch die PKV ist beachtlich. Sie sparen monatlich etwa 200 € im Vergleich zur GKV. Über die 21 Monate Referendariat summiert sich das auf über 4.000 €. Geld, das Sie als Referendar mit knappem Gehalt gut gebrauchen können.
Der erweiterte Leistungsumfang macht sich im Alltag bemerkbar. Zahnersatz wird oft zu 80 bis 100 % erstattet, während die GKV nur 50 bis 60 % übernimmt. Bei einer Krone können das schnell mehrere hundert Euro Unterschied sein. Brillen und Kontaktlinsen werden bezuschusst, was die GKV nur in Ausnahmefällen tut. Heilpraktikerbehandlungen sind meist enthalten, falls Sie alternative Behandlungsmethoden bevorzugen.
Die Tarifflexibilität erlaubt es Ihnen, genau den Schutz zu wählen, den Sie brauchen. Sie entscheiden über Selbstbehalte, Leistungsumfang und Zusatzbausteine. Ein junger, gesunder Referendar kann einen günstigen Basistarif wählen und später aufstocken. Jemand mit chronischen Beschwerden wählt von Anfang an einen umfassenderen Schutz.
Besonders wertvoll: Die Leistungsgarantie der PKV. Was heute im Vertrag steht, gilt auch in 40 Jahren noch. Die GKV hingegen kann Leistungen streichen oder Zuzahlungen erhöhen. Diese Planungssicherheit ist gerade für Beamte wichtig, die ihr gesamtes Berufsleben im gleichen System bleiben.
Der schnellere Zugang zu Fachärzten spart Zeit und Nerven. Während GKV-Patienten durchschnittlich 25 Tage auf einen Facharzttermin warten, erhalten Privatpatienten oft innerhalb einer Woche einen Termin. Im stressigen Referendariat, wo jeder Krankheitstag zählt, ist das ein echter Vorteil.
Die speziellen Anwärtertarife sind auf Ihre Situation zugeschnitten. Die Versicherer wissen, dass Sie später als Beamter ein sicheres Einkommen haben werden. Deshalb bieten sie günstige Einstiegstarife mit hohen Altersrückstellungen. Diese sorgen dafür, dass Ihre Beiträge im Alter stabil bleiben.
Kostenvergleich: PKV vs GKV im Referendariat in Hessen
Schauen wir uns die konkreten Zahlen an. Als unverheirateter Referendar mit A12-Besoldung verdienen Sie etwa 1.603 € brutto monatlich. In der GKV zahlen Sie darauf etwa 15,8 % Krankenversicherung plus 3,4 % Pflegeversicherung. Das ergibt monatlich etwa 311 €.
In der PKV sieht die Rechnung anders aus: Ein Beihilfeergänzungstarif für 30 % Restkosten kostet etwa 85 €. Die private Pflegeversicherung schlägt mit etwa 25 € zu Buche. Macht zusammen 110 € monatlich. Die Ersparnis beträgt also etwa 200 € pro Monat oder 2.400 € pro Jahr.
Rechenbeispiel für Familien
Mit Familie wird der Vorteil noch größer. Ein verheirateter Referendar mit zwei Kindern erhält in Hessen 80 % Beihilfe. Er muss nur noch 20 % versichern. Die PKV-Kosten sinken auf etwa 60 € für die Krankenversicherung. Für die Kinder fallen je nach Tarif 20 bis 40 € zusätzlich an.
In der GKV sind Kinder zwar beitragsfrei mitversichert. Aber Sie zahlen weiterhin den vollen Beitrag von über 300 €. Sobald Ihr Partner ebenfalls berufstätig ist und über der Einkommensgrenze liegt, müssen die Kinder extra versichert werden. Dann wird die GKV richtig teuer.
Die Beiträge können sich ändern, die Grundstruktur bleibt aber bestehen: PKV mit Beihilfe ist für Beamte günstiger als die GKV. Für aktuelle Tarife sollten Sie sich individuell beraten lassen.
Weitere wichtige Versicherungen für Ihr Referendariat in Hessen
Neben der Krankenversicherung benötigen Sie als Referendar weitere wichtige Absicherungen. Diese schützen Sie vor spezifischen Risiken des Lehrerberufs.
Die unverzichtbare Diensthaftpflichtversicherung
Die Diensthaftpflicht ist kein Nice-to-have, sondern absolute Pflicht. Als Lehrer tragen Sie die Verantwortung für bis zu 30 Schüler gleichzeitig. Passiert einem Kind etwas, während Sie die Aufsicht führen, können Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe entstehen.
Der Dienstherr haftet zwar grundsätzlich für Schäden, die Sie verursachen. Aber: Bei grober Fahrlässigkeit nimmt er Sie in Regress. Grobe Fahrlässigkeit ist schneller erreicht, als Sie denken. Das Handy während der Pausenaufsicht checken? Das Klassenzimmer kurz verlassen? Schon erfüllt. Eine Diensthaftpflicht kostet nur 10 bis 20 € monatlich und schützt Ihr Privatvermögen.
Schlüsselversicherung: Klein aber wichtig
Der Schulhausschlüssel ist mehr wert, als er aussieht. Bei Verlust muss oft die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden. Kosten: 10.000 bis 30.000 €. Die Schlüsselversicherung ist meist in der Haftpflicht enthalten oder kostet wenige Euro extra. Prüfen Sie unbedingt, ob berufliche Schlüssel mitversichert sind.
Dienstunfähigkeitsversicherung: Ihre Existenzsicherung
Als Beamter auf Widerruf haben Sie keinen Anspruch auf Pension bei Dienstunfähigkeit. Sie werden einfach entlassen. Ohne eigene Absicherung stehen Sie ohne Einkommen da. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter DU-Klausel ist daher essentiell.
Die echte DU-Klausel ist entscheidend: Die Versicherung zahlt automatisch, wenn der Dienstherr Sie für dienstunfähig erklärt. Keine eigene Prüfung, keine Diskussionen. Die Kosten liegen bei 30 bis 80 € monatlich, abhängig von Ihrer Gesundheit und der Absicherungshöhe.
Versicherung nach dem Referendariat: Verbeamtung oder Angestelltenverhältnis?
Nach dem Referendariat stehen Sie vor neuen Entscheidungen. Je nach beruflicher Situation ändern sich Ihre Versicherungsoptionen grundlegend.
Bei einer Übernahme als Beamter auf Probe läuft alles weitgehend automatisch. Ihre PKV passt sich an den neuen Status an. Die Beihilfe reduziert sich auf die regulären Sätze. Achten Sie auf Beitragserhöhungen beim Tarifwechsel. Sie haben dann ein Sonderkündigungsrecht und können den Anbieter wechseln.
Werden Sie zunächst nur als Angestellter übernommen, müssen Sie in die GKV wechseln, wenn Ihr Gehalt unter 69.300 € jährlich liegt. Kündigen Sie die PKV nicht einfach! Schließen Sie eine Anwartschaft ab. Diese kostet nur 15 bis 30 € monatlich und sichert Ihren Gesundheitszustand. Bei späterer Verbeamtung können Sie ohne erneute Gesundheitsprüfung zurück in die PKV.
Falls Sie arbeitslos werden, können Sie sich bei verheiratetem Partner oft kostenfrei familienversichern. Gleichzeitig sollten Sie eine PKV-Anwartschaft abschließen. Sind Sie nicht verheiratet, können Sie in der PKV bleiben, allerdings zum vollen Tarif ohne Beihilfe. Das Jobcenter übernimmt dann einen Zuschuss.
Die richtige Strategie hängt von Ihrer persönlichen Perspektive ab. Rechnen Sie mit baldiger Verbeamtung? Dann lohnt sich die Anwartschaft definitiv. Planen Sie langfristig als Angestellter zu arbeiten? Dann ist der Wechsel zur GKV sinnvoll.
Fazit: Ihre optimale Absicherung im Referendariat in Hessen beginnt jetzt
Die Versicherungsentscheidungen im Referendariat prägen Ihre finanzielle Zukunft über Jahrzehnte. Die private Krankenversicherung in Kombination mit der hessischen Beihilfe bietet Ihnen als Referendar erhebliche Vorteile: Sie sparen monatlich etwa 200 €, erhalten bessere Leistungen und profitieren von der Aufnahmegarantie ohne Gesundheitsprüfung.
Nutzen Sie die Sechsmonatsfrist nach Verbeamtung unbedingt aus. Ergänzen Sie Ihre Absicherung um eine Diensthaftpflicht mit Schlüsselversicherung und eine Dienstunfähigkeitsversicherung. Diese Investition von insgesamt etwa 40 bis 100 € monatlich schützt Sie vor existenzbedrohenden Risiken.
Die Komplexität des Themas und die langfristigen Auswirkungen Ihrer Entscheidung machen eine professionelle Beratung sinnvoll. Jede Situation ist individuell: Vorerkrankungen, Familienplanung und berufliche Perspektiven beeinflussen die optimale Versicherungsstrategie.
Als unabhängiger Berater mit Spezialisierung auf junge Beamte und Lehrer kenne ich die Besonderheiten des hessischen Systems genau. In einem kostenfreien Erstgespräch analysiere ich Ihre persönliche Situation und zeige Ihnen, wie Sie optimal abgesichert ins Referendariat starten. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin und sichern Sie sich die bestmögliche Absicherung zu den günstigsten Konditionen.
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Häufige Fragen zu Versicherungen im Lehramts-Referendariat in Hessen
Bei Arbeitslosigkeit nach dem Referendariat haben Sie verschiedene Optionen. Sind Sie verheiratet und Ihr Partner gesetzlich versichert, können Sie sich oft kostenfrei familienversichern. Gleichzeitig sollten Sie eine Anwartschaft bei Ihrer PKV abschließen, um bei späterer Verbeamtung problemlos zurückkehren zu können. Die Anwartschaft kostet nur 15 bis 30 € monatlich und sichert Ihren aktuellen Gesundheitszustand für die Zukunft.
Ein Wechsel von der PKV zur GKV während des Referendariats ist möglich, aber selten sinnvoll. Sie verlieren die günstigen Konditionen der PKV und zahlen in der GKV den vollen Beitrag ohne Arbeitgeberzuschuss. Zudem verfällt Ihr Anspruch auf Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung in der PKV. Ein späterer Wiedereintritt wird dann deutlich teurer oder sogar unmöglich. Überlegen Sie sich einen solchen Schritt sehr genau.
In der PKV zahlen Sie Rechnungen zunächst selbst und reichen sie dann bei Beihilfe und Versicherung ein. Das erfordert etwas Liquidität, ist aber gut planbar. Sammeln Sie Rechnungen, bis Sie die 250 € Mindestgrenze für die Beihilfe erreichen. Die Erstattung erfolgt meist innerhalb von zwei bis drei Wochen. Viele PKV-Anbieter bieten auch Direktabrechnungen mit Krankenhäusern an, sodass Sie größere Beträge nicht vorstrecken müssen.
Innerhalb der ersten sechs Monate nach Verbeamtung müssen PKV-Anbieter Sie ohne Gesundheitsprüfung aufnehmen. Vorerkrankungen spielen keine Rolle. Diese Öffnungsklausel gilt auch für chronische oder psychische Erkrankungen. Nach Ablauf der Frist wird eine Gesundheitsprüfung fällig, die zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen kann. Nutzen Sie die Frist unbedingt aus, wenn Sie Vorerkrankungen haben.

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.




