
Versicherung im Lehramts-Referendariat in Niedersachsen: Ihr ultimativer Guide
So treffen Sie die richtige Versicherungsentscheidung für Ihre Ausbildungszeit in Niedersachsen

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27.01.2026
Allgemein, Referendare
Einleitung: Versicherung im Referendariat verstehen
Als angehender Lehrer in Niedersachsen stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Wie versichern Sie sich während des 18-monatigen Referendariats optimal? Mit dem Status als Beamter auf Widerruf erhalten Sie Anspruch auf Beihilfe und können zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Diese Wahl hat erhebliche finanzielle Auswirkungen: Bei der richtigen Entscheidung sparen Sie monatlich über 100 €, während eine ungünstige Wahl zu unnötigen finanziellen Belastungen führt.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Versicherungsoptionen Sie als Referendar in Niedersachsen haben, wie die Beihilfe funktioniert und warum sich 90 % der Lehramtsanwärter für die private Krankenversicherung entscheiden.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Beamtenstatus ab Tag eins: Als Referendar werden Sie zum Beamten auf Widerruf ernannt und erhalten automatisch Anspruch auf 50 % Beihilfe vom Land Niedersachsen.
Private Krankenversicherung deutlich günstiger: Mit einer PKV-Restkostenversicherung zahlen Sie nur 60-100 € monatlich, während die GKV 200-240 € kostet – eine Ersparnis von über 100 € pro Monat.
90 % wählen die PKV: Die überwiegende Mehrheit der Referendare entscheidet sich aus finanziellen Gründen für die private Krankenversicherung mit Beihilfe.
Öffnungsklausel nutzen: Innerhalb von sechs Monaten nach Ernennung müssen PKV-Anbieter Sie auch mit Vorerkrankungen aufnehmen – Risikozuschläge sind auf maximal 30 % begrenzt.
Anwartschaft nach dem Referendariat sichern: Falls Sie nicht sofort verbeamtet werden, wandeln Sie Ihre PKV in eine günstige Anwartschaft um, statt zu kündigen.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Wie sind Sie als Referendar in Niedersachsen krankenversichert?
Als Lehramtsreferendar in Niedersachsen genießen Sie vom ersten Tag an einen besonderen Status: Sie werden zum Beamten auf Widerruf ernannt. Diese Ernennung bringt entscheidende Vorteile mit sich, die Ihre Krankenversicherungssituation grundlegend verändern.
Mit dem Beamtenstatus sind Sie von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit. Gleichzeitig erhalten Sie automatisch Anspruch auf Beihilfe durch Ihren Dienstherrn, das Land Niedersachsen. Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 % Ihrer Krankheitskosten. Bei zwei oder mehr Kindern steigt dieser Satz sogar auf 70 %.
Diese Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist ein Privileg, das normale Arbeitnehmer nicht haben. Sie müssen sich jedoch krankenversichern: Die Krankenversicherungspflicht gilt in Deutschland für alle, auch für Beamte auf Widerruf.
Die Besonderheit des Beamtenstatus
Ihr Referendariat dauert in Niedersachsen genau 18 Monate. Während dieser Zeit erhalten Sie Anwärterbezüge, die je nach Schulform variieren:
| Schulform | Anwärterbezüge (ab Februar 2025) |
| Grundschule, Haupt-/Realschule | 1.662,66 € |
| Gymnasium, Berufsschule | 1.701,92 € |
| + Familienzuschlag (verheiratet) | 165,72 € |
| + erstes Kind | 307,36 € |
Diese Bezüge bilden die Grundlage für Ihre Versicherungsentscheidung. Anders als Angestellte erhalten Sie als Beamter auf Widerruf keinen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung. Stattdessen haben Sie die Beihilfe als staatliche Unterstützung.
Gesetzliche Krankenversicherung im Referendariat: Vorteile und Kosten
Die gesetzliche Krankenversicherung steht Ihnen als Referendar als freiwillige Mitgliedschaft offen. Allerdings müssen Sie dabei einen entscheidenden Nachteil beachten: Sie zahlen den vollen Beitrag allein und verzichten gleichzeitig auf Ihren Beihilfeanspruch.
Die Kostenberechnung im Detail
Als freiwillig Versicherter in der GKV zahlen Sie auf Ihre Anwärterbezüge den vollen Beitragssatz. Dieser setzt sich zusammen aus:
Allgemeiner Beitragssatz: 14,6 %
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag 2025: 2,5 %
Pflegeversicherung: ca. 3,3 %
Bei einem Gehalt von 1.701,92 € bedeutet das monatliche Kosten der PKV für Referendare von etwa 200-240 €.
Der entscheidende Nachteil
Der kritische Punkt: Als Beamter auf Widerruf erhalten Sie keinen Arbeitgeberzuschuss zur GKV. Während normale Arbeitnehmer nur die Hälfte der Beiträge zahlen, tragen Sie die gesamten Kosten selbst. Zusätzlich verfällt Ihr Beihilfeanspruch komplett, wenn Sie sich gesetzlich versichern.
Diese Doppelbelastung macht die GKV für die meisten Referendare unattraktiv. Sie zahlen nicht nur den vollen Beitrag, sondern verschenken auch noch die staatliche Unterstützung durch die Beihilfe.
Wann kann die GKV trotzdem sinnvoll sein?
Es gibt wenige Ausnahmefälle, in denen die GKV dennoch eine Überlegung wert sein könnte:
Schwere chronische Erkrankungen mit absehbar hohen Behandlungskosten
Geplanter Wechsel in die freie Wirtschaft nach dem Referendariat
Familiäre Situation mit mehreren zu versichernden Angehörigen
Für die überwiegende Mehrheit der Referendare ist die GKV jedoch die teurere Option.
Private Krankenversicherung als Restkostenversicherung: Warum 90 Prozent wechseln
Die private Krankenversicherung in Kombination mit der Beihilfe ist das Standardmodell für Lehramtsreferendare in Niedersachsen. Etwa 90 % aller Referendare entscheiden sich für diese Variante: aus gutem Grund.
So funktioniert das Beihilfe-PKV-Modell
Das Prinzip ist einfach: Die Beihilfe übernimmt 50 % (oder mehr) Ihrer Krankheitskosten. Die private Krankenversicherung muss nur noch den Rest abdecken. Deshalb heißt sie auch „Restkostenversicherung“.
Bei einem Beihilfesatz von 50 % benötigen Sie nur eine 50-%-Versicherung bei der PKV. Das macht die Beiträge deutlich günstiger als bei einer Vollversicherung. Die monatlichen Kosten liegen typischerweise zwischen 60 und 100 €.
Die Vorteile auf einen Blick
Finanzielle Ersparnis: Sie sparen gegenüber der GKV oft über 100 € monatlich. Das sind während des 18-monatigen Referendariats über 1.800 € Gesamtersparnis.
Bessere Leistungen: Die PKV bietet oft umfangreichere Leistungen als die GKV. Dazu gehören:
Freie Arztwahl und Privatarztbehandlung
Einzelzimmer im Krankenhaus
Höhere Erstattungen bei Zahnersatz
Keine Wartezeiten bei Facharztterminen
Flexibilität bei der Tarifgestaltung: Sie können Ihren Versicherungsschutz individuell gestalten. Wünschen Sie Chefarztbehandlung? Möchten Sie alternative Heilmethoden versichern? Bei der PKV entscheiden Sie selbst über den Leistungsumfang.
Spezielle Ausbildungstarife
Die meisten Versicherer bieten spezielle Tarife für Referendare an. Diese Ausbildungstarife haben die gleichen Leistungen wie normale Beamtentarife, kosten aber deutlich weniger. Die günstigen Konditionen gelten während der gesamten Ausbildungszeit.
Wichtig: Diese Tarife sind meist auf ein Höchstalter von 34 Jahren begrenzt. Einige Versicherer bieten Ausnahmen bis 39 Jahre.
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Beihilfe im Referendariat: Wie funktioniert sie genau?
Die Beihilfe ist das zentrale Element Ihrer Krankenversicherung als Referendar. Sie ist keine Versicherung, sondern eine direkte finanzielle Unterstützung Ihres Dienstherrn bei Krankheitskosten.
Die Beihilfesätze im Detail
Ihre persönliche Beihilfe richtet sich nach Ihrer familiären Situation:
| Ihre Situation | Beihilfesatz |
| Ledig oder verheiratet ohne/mit einem Kind | 50 % |
| Mit zwei oder mehr Kindern | 70 % |
| Für Ehepartner | 70 % |
| Für Kinder | 80 % |
Der Ablauf der Beihilfeerstattung in Niedersachsen
Die Beihilfe funktioniert nach dem Erstattungsprinzip:
Schritt 1: Sie gehen zum Arzt und erhalten eine Rechnung
Schritt 2: Sie reichen die Rechnung bei Ihrer PKV ein
Schritt 3: Die PKV erstattet ihren Anteil (z.B. 50 %)
Schritt 4: Sie reichen die Rechnung beim Niedersächsischen Landesamt für Bezüge und Versorgung (NLBV) ein
Schritt 5: Das NLBV erstattet die Beihilfe (z.B. 50 %)
Wichtiger Hinweis: In Niedersachsen gilt ein Mindesteinreichungsbetrag von 100 €. Sammeln Sie kleinere Rechnungen, bis Sie diese Grenze erreichen.
Was die Beihilfe nicht übernimmt
Nicht alle Leistungen sind beihilfefähig. Typische Ausnahmen sind:
Wahlleistungen im Krankenhaus (Einzelzimmer, Chefarztbehandlung)
Bestimmte alternative Heilmethoden
Kosten über den Höchstsätzen der Gebührenordnung
Für diese Leistungen benötigen Sie eine entsprechende Absicherung durch Ihre PKV oder einen Beihilfe Ergänzungsversicherung.
Worauf Sie bei der PKV für Lehramtsanwärter achten müssen
Die Wahl der richtigen privaten Krankenversicherung ist eine wichtige Entscheidung. Verschiedene Faktoren beeinflussen sowohl die Kosten als auch die Leistungen Ihrer Versicherung.
Das Eintrittsalter als Kostenfaktor
Je jünger Sie beim Abschluss sind, desto günstiger wird Ihre Versicherung. Die PKV kalkuliert Ihre Beiträge nach dem Eintrittsalter, nicht nach dem aktuellen Alter. Ein 24-jähriger Referendar zahlt deutlich weniger als ein 30-jähriger.
Zusätzlich bauen Sie mit einem frühen Eintritt mehr Altersrückstellungen auf. Diese sorgen dafür, dass Ihre Beiträge im Alter stabil bleiben.
Die Gesundheitsprüfung
Vor Vertragsabschluss führt die PKV eine Gesundheitsprüfung durch. Sie müssen alle Vorerkrankungen und Behandlungen der letzten Jahre angeben. Typische Risikozuschläge gibt es für:
Allergien und Heuschnupfen
Rückenprobleme
Übergewicht
Psychische Erkrankungen
Seien Sie bei der Gesundheitsprüfung absolut ehrlich. Falsche Angaben können später zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
Die Öffnungsklausel als Sicherheitsnetz
Seit 2019 gilt eine wichtige Regelung für Beamtenanwärter: Die Öffnungsklausel in der PKV. Innerhalb von sechs Monaten nach Ihrer Ernennung müssen PKV-Anbieter Sie aufnehmen, auch mit schweren Vorerkrankungen. Risikozuschläge sind auf maximal 30 % begrenzt, Leistungsausschlüsse sind verboten.
Diese Frist beginnt mit dem Datum Ihrer Ernennungsurkunde. Verpassen Sie diese Chance nicht!
Wichtige Tarifbausteine
Bei der Tarifauswahl sollten Sie auf folgende Leistungen achten:
Ambulante Leistungen: Übernahme von Arztkosten bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung. Achten Sie auf die Erstattung von Heilpraktiker-Behandlungen, falls Ihnen das wichtig ist.
Stationäre Leistungen: Entscheiden Sie, ob Sie Wahlleistungen (Einzelzimmer, Chefarztbehandlung) versichern möchten. Diese kosten extra, bieten aber mehr Komfort.
Zahnleistungen: Die Beihilfe erstattet bei Zahnersatz oft nur einen Teil. Eine gute Zahnstaffel in der PKV ist wichtig.
Beihilfeergänzung: Überlegen Sie, ob ein Ergänzungstarif sinnvoll ist. Dieser deckt Lücken zwischen Beihilfe und PKV-Erstattung.
Kostenvergleich GKV vs. PKV: So sparen Sie über 100 Euro monatlich
Lassen Sie uns die Kosten konkret durchrechnen. Die Zahlen zeigen eindeutig, warum sich die meisten Referendare für die PKV entscheiden.
Beispielrechnung für einen 24-jährigen Gymnasialreferendar
Variante 1: Gesetzliche Krankenversicherung
| Posten | Betrag |
| Anwärterbezüge | 1.701,92 € |
| GKV-Beitrag (14,6 % + 2,5 % Zusatzbeitrag) | 290 € |
| Pflegeversicherung (3,4 %) | 58 € |
| Gesamtkosten pro Monat | 348 € |
Variante 2: Private Krankenversicherung mit Beihilfe
| Posten | Betrag |
| PKV-Restkostenversicherung (50 %) | 85 € |
| Beihilfe übernimmt | 50 % der Kosten |
| Gesamtkosten pro Monat | 85 € |
Ihre Ersparnis: 263 € pro Monat oder 4.734 € über 18 Monate!
Kostenentwicklung mit Familie
Mit Kindern verbessert sich das Verhältnis noch weiter zu Gunsten der PKV:
Mit zwei Kindern steigt Ihr Beihilfesatz auf 70 %. Ihre PKV-Kosten sinken dann auf etwa 50-60 € monatlich. Die GKV-Beiträge bleiben hingegen gleich oder steigen sogar durch höhere Familienzuschläge.
Ihre Kinder erhalten 80 % Beihilfe. Die Absicherung der restlichen 20 % kostet in der PKV oft nur 30-40 € pro Kind monatlich.
Langfristige Betrachtung
Die Ersparnis während des Referendariats ist beeindruckend. Aber auch langfristig profitieren Sie als Beamter von der PKV-Beihilfe-Kombination. Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit bleiben Ihre PKV-Beiträge moderat, während GKV-Beiträge mit steigendem Gehalt automatisch steigen.
Nach dem Referendariat in Niedersachsen: Was passiert mit Ihrer Versicherung?
Das Ende des Referendariats markiert einen wichtigen Wendepunkt für Ihre Krankenversicherung. Je nach beruflicher Entwicklung ergeben sich unterschiedliche Szenarien.
Szenario 1: Direkte Verbeamtung auf Probe
Der Idealfall: Sie werden nach erfolgreichem Referendariat direkt verbeamtet. Ihre private Krankenversicherung läuft weiter, allerdings müssen Sie vom Ausbildungstarif in den regulären Beamtentarif wechseln.
Die Beiträge steigen dadurch um etwa 20-40 %. Das ist normal und einkalkuliert. Sie profitieren weiterhin von der Beihilfe und zahlen insgesamt weniger als in der GKV.
Nach der Probezeit (meist 3 Jahre) werden Sie auf Lebenszeit verbeamtet. Dann verbessern sich Ihre Konditionen oft nochmals.
Szenario 2: Anstellung ohne Verbeamtung
Häufig erhalten Referendare zunächst nur eine Anstellung als Tarifbeschäftigte. In diesem Fall müssen Sie wichtige Schritte beachten:
Schritt 1: PKV in Anwartschaft umwandeln
Kündigen Sie Ihre PKV nicht! Wandeln Sie diese in eine Anwartschaft im Lehramtsstudium um. Die kostet nur wenige Euro monatlich und sichert Ihnen drei wichtige Vorteile:
Keine erneute Gesundheitsprüfung bei Reaktivierung
Ihr Eintrittsalter bleibt erhalten
Bereits erworbene Rechte bleiben bestehen
Schritt 2: Wechsel in die GKV
Als Angestellter mit einem Gehalt unter 73.800 € jährlich sind Sie versicherungspflichtig in der GKV. Ihr Arbeitgeber übernimmt dann die Hälfte der Beiträge.
Schritt 3: Bei späterer Verbeamtung
Werden Sie später doch verbeamtet, reaktivieren Sie einfach Ihre Anwartschaft. Sie steigen dann zu Ihren alten Konditionen wieder ein.
Szenario 3: Übergangsphase ohne Anstellung
Falls Sie nach dem Referendariat keine Stelle finden, haben Sie mehrere Optionen:
Familienversicherung: Ist Ihr Ehepartner gesetzlich versichert, können Sie sich kostenfrei mitversichern.
Arbeitslosengeld: Bei Bezug von ALG I übernimmt die Arbeitsagentur Ihre GKV-Beiträge.
Private Weiterversicherung: Ohne Einkommen müssen Sie Ihre PKV selbst zahlen. Viele Versicherer bieten günstige Übergangstarife an.
Auch hier gilt: Behalten Sie Ihre Anwartschaft! Die Investition von wenigen Euro monatlich kann sich später auszahlen.
Die Bedeutung der Anwartschaftsversicherung
Eine Anwartschaftsversicherung ist Ihre Versicherung für die Zukunft. Es gibt zwei Arten:
Kleine Anwartschaft: Sichert nur Ihren Gesundheitszustand. Bei Reaktivierung werden Sie nach aktuellem Alter eingestuft. Kosten: etwa 5-10 € monatlich.
Große Anwartschaft: Sichert Gesundheitszustand und Eintrittsalter. Sie steigen später zu Ihren ursprünglichen Konditionen ein. Kosten: etwa 20-40 € monatlich.
Für junge Referendare lohnt sich meist die große Anwartschaft. Sie bewahrt alle Vorteile Ihres frühen Eintritts.
Fazit: Richtige Versicherung spart bares Geld in Ihrem Referendariat in Niedersachsen
Die Entscheidung für die richtige Krankenversicherung im Referendariat in Niedersachsen hat weitreichende finanzielle Folgen. Die PKV für Referendare in Kombination mit der Beihilfe bietet für die meisten Referendare in Niedersachsen klare Vorteile: Sie sparen monatlich über 100 €, erhalten bessere Leistungen und profitieren langfristig vom Beamtenstatus.
Die wichtigsten Schritte für Ihre optimale Absicherung:
Nutzen Sie die Öffnungsklausel in den ersten sechs Monaten
Wählen Sie einen beihilfekonformen PKV-Tarif
Achten Sie auf das 34-Jahre-Limit für Ausbildungstarife
Sichern Sie sich nach dem Referendariat mit einer Anwartschaft ab
Die Versicherungswahl ist komplex und individuell. Jede Situation ist anders: Vorerkrankungen, Familienplanung und Karriereziele spielen eine wichtige Rolle. Eine professionelle Beratung hilft Ihnen, die beste Lösung für Ihre persönliche Situation zu finden.
Als unabhängiger Finanzberater mit Spezialisierung auf junge Beamte und Lehrer kenne ich die Besonderheiten des Referendariats in Niedersachsen genau. In einem kostenfreien Erstgespräch analysiere ich Ihre Situation und zeige Ihnen konkrete Einsparpotenziale auf. Gemeinsam finden wir die Versicherungslösung, die zu Ihrem Budget und Ihren Bedürfnissen passt.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenfreien Beratungstermin und starten Sie optimal versichert ins Referendariat. Die richtige Entscheidung heute spart Ihnen während der gesamten Ausbildungszeit mehrere tausend Euro.
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Häufige Fragen zur Versicherung in Niedersachsen
Ein Wechsel von der GKV zur PKV ist jederzeit möglich. Der umgekehrte Weg ist jedoch versperrt: Einmal privat versichert, kommen Sie während des Beamtenstatus nicht zurück in die GKV.
Bei Abbruch endet Ihr Beamtenstatus und damit auch die Beihilfe. Sie müssen sich dann regulär versichern. Die PKV sollten Sie in diesem Fall in eine Anwartschaft umwandeln.
Ja, die Öffnungsklausel gilt für alle Vorerkrankungen, auch psychische. Die Versicherer dürfen maximal 30 % Risikozuschlag verlangen und keine Leistungen ausschließen.
Eine Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist keine Pflicht, aber sehr empfehlenswert. Als Beamter auf Widerruf haben Sie keinen Anspruch auf Versorgung bei Dienstunfähigkeit. Eine private Absicherung schützt Sie vor finanziellen Einbußen.
Ihre Familie muss separat versichert werden. Allerdings erhalten Ehepartner 70 % und Kinder 80 % Beihilfe. Die Restkosten-Versicherung ist entsprechend günstig.

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.




