

Verbeamtung Finanzen: Die ultimative Checkliste für einen starken Start
So nutzen Sie alle finanziellen Vorteile der Verbeamtung optimal.

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Verbeamtung Finanzen: Warum jetzt die richtigen Weichen zählen
Die Finanzen richtig zu strukturieren ist keine Selbstverständlichkeit. Viele frisch verbeamtete Lehrerinnen, Richter und Verwaltungsbeamte lassen wertvolle Vorteile ungenutzt liegen – einfach weil sie die Zusammenhänge nicht kennen.
In diesem Beitrag erfahren Sie wie Sie Ihr Verbeamtung Finanzen Paket optimal aufstellen – von der PKV über den DU-Schutz bis zur Pension. Mehr zur Versorgungslücke für Beamte erfahren Sie hier.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
500–800 € Nettovorteil monatlich: Keine Renten- und Arbeitslosenversicherung – echte Kaufkraft die Sie aktiv einsetzen sollten.
Beihilfe + PKV = optimale Absicherung: Der Staat übernimmt 50–70 % der Krankheitskosten – die PKV schließt den Rest günstig ab.
Pension nach Formel: 1,79375 % pro Dienstjahr – maximal 71,75 % nach 40 Jahren. Kaum jemand erreicht den Höchstsatz.
DU-Schutz ist Pflicht: In den ersten 5 Dienstjahren gibt es oft kaum Ruhegehalt – ohne DU-Versicherung droht eine Existenzlücke.
Früh planen zahlt sich aus: Wer in den ersten 12 Monaten nach der Verbeamtung die richtigen Entscheidungen trifft, spart Jahrzehnte lang Geld.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Verbeamtung & Finanzen: Was netto wirklich übrig bleibt
Der Nettovorteil der alles verändert
Jonas, 29 Jahre alt, frisch verbeamteter Gymnasiallehrer in Baden-Württemberg. Sein erster Blick auf die Gehaltsabrechnung: 4.200 Euro brutto. Er erwartet rund 2.600 Euro netto – so wie früher als Referendar. Dann sieht er die tatsächliche Überweisung: 3.380 Euro netto. Er schaut noch einmal hin. Keine Rentenversicherung, keine Arbeitslosenversicherung, deutlich günstigere PKV. Der Unterschied zu seinem angestellten Freund mit gleichem Brutto: 680 Euro monatlich.
Das ist der Nettovorteil der Verbeamtung: Als Beamter zahlen Sie keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (ca. 9,3 %), keine Arbeitslosenversicherung (1,3 %) und bei einem guten PKV-Tarif deutlich weniger als ein gesetzlich versicherter Angestellter. 500 bis 800 Euro monatlich mehr Kaufkraft – echtes Geld das Sie aktiv einsetzen sollten. Mein Tipp: Erstellen Sie direkt nach der Verbeamtung eine persönliche Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und planen Sie diesen Vorteil strategisch.
Beihilfe und PKV: Das Duo das Sie bei der Verbeamtung kennen müssen
Günstig, leistungsstark, individuell
Jonas wählt seinen PKV-Tarif – und zahlt als gesunder 29-Jähriger 112 Euro monatlich für sehr guten Schutz. Sein angestellter Freund zahlt in der GKV 380 Euro. Möglich macht das die Beihilfe: Der Dienstherr übernimmt 50 % der Krankheitskosten, Jonas versichert nur die verbleibenden 50 % über die PKV.
Beihilfesatz für sich selbst: 50 % – der Staat übernimmt die Hälfte aller anerkannten Krankheitskosten
Beihilfesatz für Kinder: 70–80 % – besonders attraktiv für Familien
Typische PKV-Beiträge: 80–150 € monatlich für einen gesunden 28-Jährigen – je nach Tarif und Leistungsumfang
Wichtig: Den richtigen PKV-Tarif frühzeitig abzuschließen spart langfristig erheblich. Der falsche Tarif kann Sie über Jahrzehnte teuer zu stehen kommen. Mehr zur PKV für Beamte erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Jetzt herunterladen:
Meine Ultimative PKV‑Checkliste für angehende Beamte.
Mit dieser Entscheidungshilfe finden Sie in wenigen Minuten selbst heraus, welche PKV zu Ihnen passt, worauf Sie beim Abschluss achten müssen, und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Verbeamtung: Pension richtig verstehen
Attraktiv – aber kein Freifahrtschein
Jonas rechnet nach: Pro Dienstjahr erwirbt er 1,79375 % des ruhegehaltfähigen Grundgehalts – maximal 71,75 % nach 40 Jahren. Bei A13 Stufe 8 und 35 Dienstjahren: rund 3.138 Euro Pension brutto monatlich. Klingt gut – aber Jonas verdient heute 4.500 Euro netto. Die Versorgungslücke ist real.
Wer früh pensioniert wird – etwa durch Dienstunfähigkeit – hat oft empfindliche Lücken. Auch deshalb gehört eine ergänzende Altersvorsorge zur Verbeamtung Finanzen: Altersvorsorgedepot, fondsgebundene Rentenversicherung oder ETF-Depot als zweite Säule neben der Pension.
Dienstunfähigkeitsversicherung: Der blinde Fleck bei der Verbeamtung
50 Euro monatlich – oder existenzielle Not
Jonas‘ Kollege Markus wird im dritten Dienstjahr nach einem Burnout dienstunfähig. Er hatte keine DU-Versicherung. Das Ergebnis: Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung, weniger als 400 Euro Erwerbsminderungsrente. Seine Miete: 950 Euro. Das Ende seiner finanziellen Stabilität.
Wer in den ersten fünf Dienstjahren dienstunfähig wird, erhält in vielen Bundesländern noch kein oder kaum Ruhegehalt. Die Dienstunfähigkeitsversicherung schließt genau diese Lücke – für Jonas als 29-Jährigen für rund 50 bis 80 Euro monatlich. Das ist einer der wichtigsten Bausteine Ihrer Verbeamtung Finanzen Checkliste – ganz oben.
Verbeamtung Finanzen Checkliste: 7 Schritte für einen starken Start
Jonas setzt alle 7 Punkte um – in 3 Monaten
Jonas bucht nach der Verbeamtung direkt ein Beratungsgespräch. Drei Monate später hat er alle 7 Punkte umgesetzt – und schläft ruhig. Hier ist seine Finanzen-Checkliste:
Netto-Analyse: Tatsächliches Beamtengehalt netto berechnen – inklusive aller Abzüge und des Nettoverteils gegenüber Angestellten.
PKV-Vergleich: Den beihilfekonformen PKV-Tarif wählen der zu Lebenssituation und Bundesland passt.
Beihilfe prüfen: Beihilfesatz im eigenen Bundesland und für die eigene Familiensituation klären.
DU-Schutz abschließen: Dienstunfähigkeitsversicherung – besonders in den ersten Dienstjahren existenziell wichtig.
Pension berechnen: Voraussichtliche Ruhestandsversorgung ermitteln und Lücken früh erkennen.
Steueroptimierung: Werbungskosten, Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen steuerlich geltend machen.
Vermögensaufbau starten: Den Nettovorteil gezielt nutzen – Altersvorsorgedepot, ETF-Depot oder fondsgebundene Rentenversicherung als zweite Säule.
Die Verbeamtung richtig zu starten heißt: nicht reagieren, sondern proaktiv gestalten. Wer in den ersten zwölf Monaten nach der Verbeamtung die richtigen Entscheidungen trifft, legt den Grundstein für finanzielle Stabilität über Jahrzehnte. Als unabhängiger Finanzberater für Beamte begleite ich Sie dabei – ohne Verkaufsdruck, dafür mit echtem Fokus auf Ihre Situation.
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Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.




