

Altersvorsorge für Referendare: Die ersten Schritte richtig machen
Jetzt clever starten – so sichern Sie Ihre finanzielle Zukunft.

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Altersvorsorge Referendare: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Die Altersvorsorge für Referendare beschäftigt die wenigsten – dabei ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt. Das Referendariat zählt zwar als anrechenbare Dienstzeit, aber den Höchstsatz von 71,75 % erreicht kaum jemand. Die Versorgungslücke ist vorprogrammiert – und wer früh vorsorgt, schließt sie am günstigsten.
In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die Pension allein nicht reicht, wie das Altersvorsorgedepot die Lücke schließt und wie Sie mit kleinen Beträgen Großes erreichen.
In diesem Artikel lernen Sie:
Das Wichtigste in Kürze
Referendariat zählt als Dienstzeit: Aber der Höchstsatz von 71,75 % wird kaum jemand erreichen – die Versorgungslücke trifft jeden Beamten.
Versorgungslücke ist vorprogrammiert: Selbst mit 39 Dienstjahren bleiben ca. 1,8 % Pension weg – über 20 Jahre Rentenzeit schnell 50.000 € und mehr.
Altersvorsorgedepot als clevere Lösung: ETF-basiert, staatlich gefördert ab 2027 – mehr dazu in unserem Altersvorsorgedepot Ratgeber.
50–100 € monatlich reichen zum Starten: Bei 7 % Rendite über 40 Jahre werden daraus 100.000 bis 200.000 €.
Zeit ist Ihr größter Vorteil: Wer mit 27 startet zahlt deutlich weniger als wer mit 37 anfängt – bei gleichem Endbetrag.
Ich bin Albert Sibert, unabhängiger Finanzberater und Versicherungsexperte für Studenten, Beamte und Lehrer. Ich helfe seit Jahren dabei, komplexe Versicherungsthemen verständlich zu machen, damit Sie gute Entscheidungen treffen können. Auch bei PKV oder BU.
Disclaimer: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Die Informationen können sich regelmäßig ändern. Trotz sorgfältiger Recherche und Fachkenntnis übernehme ich keine Gewähr oder Haftung für Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit.
Altersvorsorge Referendare: Warum gerade jetzt entscheidend ist
Die Geschichte die tausende Referendare kennen
Laura, 27 Jahre alt, Lehramtsreferendarin in Baden-Württemberg. Zweites Staatsexamen in vier Monaten, das Gehalt reicht gerade so. Als ihr Freund fragt, ob sie schon etwas für die Altersvorsorge macht, lacht sie: „Ich verdiene kaum was – das Thema hat Zeit.“ Drei Jahre später fragt sie bei einer Beratung nach ihrer zu erwartenden Pension. Die Antwort überrascht sie: Trotz ordentlichem Gehalt und anrechenbarem Referendariat wird sie den Höchstsatz von 71,75 % nicht erreichen. Bei einem letzten Nettogehalt von 3.800 Euro bedeutet das: rund 1.100 Euro weniger im Monat als erwartet. Über 20 Jahre Rentenzeit fehlen ihr über 260.000 Euro.
Das Gute daran: Das Referendariat zählt tatsächlich als anrechenbare Dienstzeit – pro Jahr kommen 1,79375 % Ruhegehaltssatz dazu. Wer als Beamter auf Widerruf ins Referendariat startet und danach direkt verbeamtet wird, hat also einen echten Vorteil. Der Haken: Den Höchstsatz von 71,75 % nach 40 Dienstjahren erreicht trotzdem kaum jemand – und selbst 71,75 % des letzten Gehalts reichen vielen nicht. Die Altersvorsorge für Referendare bleibt damit Pflicht.
71,75 % – und trotzdem reicht es nicht: Die Versorgungslücke
Die Zahlen die niemand sehen will
Laura rechnet nach. Ein Studienrat der mit 28 Jahren verbeamtet wird und mit 67 in Pension geht, kommt auf 39 Dienstjahre – also einen Ruhegehaltssatz von rund 69,96 %. Klingt gut. Aber: Im Ruhestand zahlt sie ihre Krankenversicherung größtenteils selbst, die Beihilfe des Dienstherrn reduziert sich. Inflation, laufende Kosten, vielleicht ein Kredit – plötzlich reicht die Pension nicht mehr.
Die Versorgungslücke trifft jeden Beamten – nicht nur Referendare. Selbst wer den Höchstsatz fast erreicht, hat im Ruhestand oft weniger als erwartet. Selbst wer 3.000 Euro netto verdient und den Höchstsatz von 71,75 % erreicht, bekommt maximal rund 2.150 Euro Pension – eine Lücke von bereits 850 Euro monatlich. Wer den Höchstsatz nicht erreicht, hat noch weniger. Über 20 Jahre Rentenzeit: schnell 200.000 Euro und mehr die fehlen wenn man sie am meisten braucht.
Mehr zu den typischen Lücken in der Beamtenversorgung und wie Sie diese schließen, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.
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Altersvorsorge Referendare: Welche Möglichkeiten gibt es?
Drei Schichten – eine passende Lösung für Sie
Laura fragt im Beratungsgespräch: „Was gibt es überhaupt?“ Die Antwort: mehr als sie dachte. Für die Altersvorsorge Referendare kommen grundsätzlich drei Schichten in Frage – welche die richtige ist, hängt von der persönlichen Situation ab.
1. Schicht – Basisversorgung: Rürup-Rente – steuerlich besonders attraktiv. Bis zu 27.566 € jährlich absetzbar. Interessant für Referendare die nach dem Examen in höhere Einkommensklassen aufsteigen.
2. Schicht – Zusatzversorgung: Fondsgebundene Rentenversicherung oder Nettopolice – renditestarke Lösungen mit Versicherungsmantel, steuerlich begünstigt in der Auszahlungsphase.
3. Schicht – Private Vorsorge: ETF-Depot, Altersvorsorgedepot ab 2027 mit staatlicher Förderung bis 3.000 € jährlich – flexibel, renditestark, sofort startbereit.
Welche Kombination für Sie optimal ist, lässt sich nicht pauschal beantworten – das hängt von Ihrem Einkommen, Ihrer Steuerklasse, Ihrer Familiensituation und Ihren Zielen ab. Genau das finden wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch heraus.
Erste Schritte: So starten Sie jetzt mit der Altersvorsorge
Konkret umsetzen – noch diesen Monat
Laura setzt nach dem Gespräch fünf Dinge um – und bereut keines davon. Schon 50 bis 100 Euro monatlich können bei einem Einstieg mit 27 Jahren bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren zu einem Kapital von 130.000 bis 260.000 Euro anwachsen.
Haushaltsbudget aufstellen: Was kommt rein, was geht raus? 50–100 € monatlich für die Altersvorsorge sind der Anfang – mehr ist nicht nötig.
Versorgungsauskunft einholen: Fragen Sie Ihren Dienstherrn – so wissen Sie frühzeitig wie groß Ihre persönliche Versorgungslücke ist.
ETF-Depot eröffnen: Breit gestreuter Weltindex-ETF als Basis – einfach, günstig, bewährt. Welcher Anbieter zu Ihrer Situation passt, besprechen wir gerne persönlich.
Notgroschen zuerst: 2–3 Nettomonatsgehälter als liquide Reserve – Altersvorsorge ohne Notgroschen ist ein wackeliges Fundament.
Beratung suchen: Einen Berater wählen, der die Besonderheiten des Beamtenstatus wirklich kennt – nicht irgendeinen Versicherungsvertreter.
Altersvorsorge Referendare: Pension + Depot = echte Sicherheit
Das Beste aus beiden Welten kombinieren
Laura, heute 34 Jahre alt und verbeamtet auf Lebenszeit, schaut entspannt auf ihre Finanzen. Pension plus ETF-Depot plus staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot ab 2027 – sie hat alle drei Säulen. Ihre Kollegin Jasmin – gleiches Alter, kein Vorsorgeplan – fragt sich wie sie mit der Pension allein auskommen soll.
Die Beamtenpension ist eine der stabilsten Versorgungsformen in Deutschland – aber kein Rundum-sorglos-Paket. Den Höchstsatz von 71,75 % nach 40 Dienstjahren erreicht kaum jemand. Wer heute ins Referendariat startet, geht in 35 bis 40 Jahren in den Ruhestand. Pensionssätze, Steuergesetze und Lebenshaltungskosten werden sich verändern.
Die Altersvorsorge für Referendare ist kein Thema für später – sie ist ein Thema für jetzt. Wer früh beginnt, kombiniert das Beste aus beiden Welten: die Stabilität der Beamtenpension und die Rendite des Altersvorsorgedepots. Mehr zur individuellen Beratung für Beamte erfahren Sie hier.
Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch mit Albert Sibert. In 30 Minuten analysieren wir gemeinsam Ihre persönliche Versorgungslücke, klären welche der drei Schichten zu Ihrer Situation passt – Rürup, Nettopolice oder Altersvorsorgedepot – und entwickeln einen konkreten Plan. Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen →

Albert Sibert
Versicherungsexperte
Über den Autor
Albert Sibert ist staatlich geprüfter Finanzanlagen- und Versicherungsfachmann mit über fünf Jahren Erfahrung. Als Experte für Berufseinsteiger, duale Studenten sowie Beschäftigte im öffentlichen und privaten Dienst begleitet er seine Mandanten mit dem Best-Select-Prinzip und dem Zugang zu über 250 Partnergesellschaften.
Geprägt durch eigene familiäre Erfahrungen mit finanzieller Unsicherheit verfolgt er heute die Mission, Menschen Sicherheit, Klarheit und wirtschaftliche Freiheit zu ermöglichen.




